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Auktion am 1. Januar 2020, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 71
Ostseebiennale 1959, Öl
Brigitte Köhler-Kliefert
1924 - 2001
Signatur: verso bez.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 60 x 80
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Brigitte Köhler-Kliefert, 1924 - 2001, Tochter des Stralsunder Künstlerehepaares, Mathilde Kliefert-Gießen und Erich Kliefert. Studium in Berlin-Weißensee bei Heller, Womacka und Mohr; hatte zu Beginn das Atelier von Elisabeth Büchsel in Stralsund übernommen. aus wikipedia
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bild2 Los-Nr.: 72
in Mecklenburg, Öl
Hermann Koenemann
1871 - 1934
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 53 x 64
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 1000 - 1200
Hermann Koenemann, 1871 - 1934, KHS Karlsruhe, Akademie Berlin, Academie Julian in Paris. Lebte lange in Mecklenburg, wo viele seiner Landschaften entstanden.Er war auf allen großen deutschen Kunstausstellungen und auch in Paris und Wien vertreten. Aus Wikipedia
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bild3 Los-Nr.: 73
Hiddensee, Öl
Hugo Kunz
1884 - 1938
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 45
Rufpreis in Euro: 350
Schätzpreis: 500 - 600
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Hugo Kunz, 1884 - 1938, Maler und Radierer, Akademie München, war Mitglied der Münchner Secession und bei den Ausstellungen im Glaspalast vertreten. (aus Wikipedia)


bild4 Los-Nr.: 74
Schleuse, Öl
Alfred Krohn (Ahrenshoop)
1874 - 1951
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 63 x 74
Rufpreis in Euro: 950
Schätzpreis: 1100 - 1300
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Alfred Krohn, 1874 - 1951, Seemann + Maler, (Ahrenshoop) Lit.: KLA


bild5 Los-Nr.: 75
Boote vor Hiddensee, Öl
Henni Lehmann
1862 - 1937
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 58
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 700 - 800
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Henriette "Henni" Lehmann 1862 Berlin - 1937 ebenda, vielseitig tätige Künstlerin und Autorin. Sie entstammt einer jüdischen Berliner Familie. Ihr Vater, Dr. Wolfgang Straßmann, war 1862-1885 liberaler Stadtverordneter in Berlin und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses. Nach dem Besuch der Königlichen Kunstschule heiratete sie 1888 Karl Lehmann, der ebenso einer jüdischen Familie entstammte. Beide konvertierten nach der Hochzeit zum Protestantismus. Mit ihm zog sie nach Rostock. Sie war die Vorsitzende des Rostocker Frauenvereins bis zum Familienumzug nach Göttingen 1911. Nach dem Tod des Mannes 1918 zog sie nach Weimar. In der Weimarer Republik gehörte sie zur Sozialdemokratie und engagierte sich in der Arbeiterwohlfahrt. Sie schrieb sozial engagierte Romane und hielt Vorträge. Auch trat sie gegen den Antisemitismus auf.
Seit 1907 verbrachte die Familie die Ferien auf Hiddensee. Henni Lehmann engagierte sich sehr bei der Schaffung besserer Lebensumstände auf der Insel. 1913 gab sie den Insulanern ein Darlehen zum Bau eines Arzthauses und 1914 gehörte sie zu den Mitbegründern und ersten Vorstandsmitgliedern des Natur- und Heimatschutzbundes Hiddensee. 1909 zählte sie zu den Gründungsmitgliedern der Genossenschaftsreederei. Ab 1919 traf sich in ihrem Galerie- und Atelierhaus in Vitte, der Blauen Scheune, regelmäßig ein Künstlerinnenbund mit Clara Arnheim, Elisabeth Büchsel, Käthe Löwenthal und anderen Malerinnen (Siehe Lit). Durch die NS-Herrschaft war dies ab 1933 nicht mehr möglich.
Gerhart Hauptmann am 20. August 1910 in seinem Tagebuch[1] über die Malerin:
"Hiddensee. Es ist ein ekelhaft bekrochenes Eiland geworden. Ein dickes Weib hat eine Villa errichtet und malt frech vor der Tür mit zwei Zentnern am Leibe. Fürchterlich!." Lit.: Der Hiddensoer Künstlerinnenbund, Angela Rapp, 2012


bild6 Los-Nr.: 76
Baumblüte, Öl
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 31
Rufpreis in Euro: 1300
Schätzpreis: 1400 - 1500
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Julo Levin, 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, Maler. Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München, und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.
Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg. Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin ins KZ Auschwitz deportiert und ermordet. Wikipedia


bild5 Los-Nr.: 77
Frauen im Park, Öl
Frida Löber
1910 - 1989
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 18 x 24
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700
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Frida Löber, 1910 - 1989 Ahrenshoop, 1927 - 1932 KGS Giebichenstein,



bild5 Los-Nr.: 78
Blumenfenster, 1938, Öl
Carl Lohse
1895 - 1965
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 56 x 49
Rufpreis in Euro: 1000
Schätzpreis: 1300 - 1500
Carl Lohse, 1895 Hamburg - 1965 Bischofswerda, Maler des Expressionismus. Gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus nach dem I. WK. 1909 - 10 Malschule von Siebelist in Hamburg, danach Akademie Weimar. Er war befreundet mit Otto Pankok. 1919 Ausstellungsbeteiligung der Dresdner Sezession. In den 1930er Jahren mehrere Malaufenthalte an der Ostsee. Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 79
Abendstimmung, Pastell
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 30
Rufpreis in Euro: 1000
Schätzpreis: 1100 - 1200
Käthe Löwenthal, 1878 - 1942 NS-Lager Izbica, Käthe Loewenthal lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica (Polen), wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)
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bild5 Los-Nr.: 80
Hiddensee, Mischt.
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 41
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 600 - 700
Käthe Löwenthal, siehe Los 79
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