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Auktion am 16. April, 17 Uhr, im Hotel Fischerwiege am Schifferberg in Ahrenshoop


 

bild1

Los-Nr.: 1

im Hafen, Öl

Elisabeth Andrae
1876 - 1945
Signatur: signiert.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 51
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1100 - 1300

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae (Hiddensee), 1876 Leipzig - 1945 Dresden, Nach dem Studium bei Adolf Thamm in Dresden und Hans Richard von Volkmann in Karlsruhe lebte sie in Dresden. Elisabeth Andrae gehörte mit Clara Arnheim, Elisabeth Büchsel und anderen Künstlerinnen zum Kreis des Hiddensoer Künstlerinnenbundes, abfällig auch Hiddenseer Malweiber genannt, die regelmäßig in der Blauen Scheune in Vitte ausstellten. 1906 war sie mit dem Gemälde „Sonnenflecken“ auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. 1909 stellte sie gemeinsam mit den in Ahrenshoop ansässigen Malern im neu gegründeten Kunstkaten aus, außerdem in Dresden und Berlin. Die Städtischen Sammlungen Dresden erwarben ihr Gemälde „Neustädter Markt“. Stilistisch gehört sie zu den Malern des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Durch ihre großen Wandbilder von Ausgrabungsorten wie Babylon, Assur, Uruk oder Yazilikaya im Vorderasiatischen Museum Berlin wurde Elisabeth Andrae nach 1930 einem größeren Publikum bekannt. aus Wikipedia.

 


bild2 Los-Nr.: 2
Hafen auf Hiddensee, Öl
Clara Arnheim      
1865 - 1942
Signatur: sign..
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 43
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1200 - 1500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, 1865 - 1942, Malerin und Grafikerin. Clara Arnheim gilt als die Mitbegründerin des "Hiddensoer Künstlerinnenbundes" im Jahr 1922. Sie war Schülerin bei Skarbina und bei E. Aman-Jean und E. Laurent in Paris; seit 1904 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Sie schuf Aquarelle und Ölgemälde auf Hiddensee, die die Insellandschaft und ihre Bewohner - wie die Fischer - zum Thema hatten. Besonders ihre stimmungsvollen impressionistischen Aquarelle zeichnen sich durch zarte Farben aus." (Quelle - Hiddensee - Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 129). Im Alter von 77 Jahren wurde sie am 9. Juli 1942 von Berlin aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie einige Wochen später von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Dieses Ölgemälde stammt aus altem Familienbesitz und wurde 1932 in Berlin ausgestellt.

 
bild3 Los-Nr.: 3
Weg zum Strand, Mischt.
Katharina Bamberg
1873 Stralsund - 1966 Stralsund
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 41 x 42
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bamberg, Katharina, Hiddensee, (* 18. November 1873 in Stralsund; † 6. Oktober 1966 ebenda) ,Malerin. Sie entstammte einer begüterten Stralsunder Familie. Sie wurde in Berlin Schülerin bei Ludwig Dettmann. Von ihm übernahm sie die realistische Hellmalerei. Nachdem sie zunächst überwiegend Blumen, Stillleben und Porträts malte, widmete sie ihr Schaffen der Landschaftsmalerei. Sie unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Thüringen, in den Spreewald, nach Bornholm und an die französische Riviera. Zurück in Stralsund wurden ihre Heimatstadt sowie die Landschaften der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, sowie der Halbinsel Wittow ihre Motive. Die Henni Lehmann gehörende Blaue Scheune in Vitte auf Hiddensee wurde zum Ort ihres Wirkens. Sie gehörte neben Elisabeth Büchsel, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae zum Hiddenseer Künstlerinnenbund. Werke von ihr befinden sich u. a. im Kulturhistorischen Museum Stralsund.


bild4 Los-Nr.: 4
Jahrmarkt mit Karussell, Aqua.
Martha Bernstein          
1874 - 1955 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 25 x 33
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Martha Bernstein, 1874 - 1955,  Der Bernsteinsche Haushalt war sehr aufgeschlossen und der Kunst zugewandt. So wurde es von den Eltern positiv aufgenommen, dass ihre Tochter mit 16 Jahren ein Kunststudium an einer privaten Malschule in München aufnehmen wollte. Universitäten und andere Kunst ausbildende staatliche Bildungseinrichtungen waren oft bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts nicht offen für Frauen, sodass interessierte und talentierte Frauen nur private Malschulen oder die Damenakademien der Künstlervereine besuchen konnten, was wiederum nur mit höheren finanziellen Mitteln möglich war. Gemeinhin wurden Frauen, die Kunst studierten oder malten, als „Malweiber“ diskreditiert, was durchaus negativ gemeint war.Martha Bernstein studierte um 1890 bei Ludwig Schmid-Reutte (1862–1909). In der privaten Malschule des Impressionisten Christian Landenberger (1862–1927) machte sie erste Erfahrungen in der Freilichtmalerei. Mit dem dort lehrenden Theodor Hummel (1864–1939) kam sie das erste Mal zum Ammersee. 1909 zog Martha Bernstein nach Paris und schloss sich der deutschen Künstlerkolonie dort an. Sie wohnte meist im Künstlerviertel Montparnasse und besuchte 1909 bis 1910 die Privatschule des Henri Matisse (1869–1954). Es entstanden einige bemerkenswerte Porträts und Pariser und landschaftliche Motive. Die „Malweiber von Paris“, zu denen auch Martha Bernstein zählte, waren unter anderem Käthe Kollwitz und Paula Modersohn-Becker, zwei bekannte Pionierinnen der Moderne, außerdem Ida Gerhardi, Annemarie Kirchner-Kruse, Sabine Lepsius, Margarethe Moll, Maria Slavona, Mathilde Vollmoeller-Purrmann und Clara Rilke-Westhoff, die Ehefrau des Dichters Rainer Maria Rilke. 1910 stellte der Kunsthistoriker und -kritiker Max Sauerlandt (1880–1934), der zu dem Zeitpunkt Leiter des Städtischen Museums für Kunst und Kunstgewerbe in Halle war, einige ihrer Arbeiten in Berlin aus, vor allem landschaftliche Motive, Interieurs und Pariser Szenen in Feder, Bleistift und Pastellkreide. Er besprach diese Ausstellung selbst in der Saale-Zeitung vom 3. November 1910. Zu diesem Zeitpunkt wurde Bernstein auch freies Mitglied der Berliner Sezession.[3] Nach ihrer Rückkehr aus Paris 1912 hielt Martha Bernstein Vorträge in der Städtischen Frauenschule in Halle. 1921 schrieb sie ein Buch über die Schönheit der Farben in der Kunst und im Leben.[4] Nach ihrer Scheidung zog Martha Bernstein 1931 ganz nach Diessen am Ammersee. 1941 gelang ihr die Flucht vor dem nationalsozialistischen Regime, und sie siedelte nach Baden im Aargau in die Schweiz über, wohin ihr jüngerer Bruder Rudolf schon 1939 geflohen war. Ihre Schwägerin Cläre Neuhaus zog gegen Ende des Krieges zeitweise in ihr Haus in Diessen. Martha Bernstein kam 1950 zurück nach Diessen, wo sie 1955 im nahegelegenen Landsberg am Lech verstarb.aus Wikipedia


bild5 Los-Nr.: 5
Markttagstillleben, Öl
Falko Böttcher
1952 - 2009
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 150 x 60
Rufpreis: 2400
Schätzpreis: 2600 - 2800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Falko Böttcher.1952 Stralsund - 2009


bild6 Los-Nr.: 6
Frühling, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 41
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 800 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, 1867 Stralsund - 1957 Stralsund war die Tochter eines Stralsunder Tuchmachers. Ihre künstlerische Begabung wurde bis zum Ende der Schulzeit mit zusätzlichem Zeichenunterricht gefördert. Da sie sich als Frau nicht an einer Kunstakademie einschreiben konnte, nahm sie ab 1888 zunächst Unterricht bei dem Anhänger der Freilichtmalerei Paul Flickel (1793-1870) in Berlin. 1892 besuchte sie die Landschaftsklasse Walter Leistikows (1865-1908) an der akademischen Schule für Bildende Kunst (Akademie Fehr). 1896 studierte sie in Dresden bei Anton Josef Pepino (1863-1921) und 1896-1898 bei dem Berliner Impressionisten Franz Skarbina (1849-1910). In Stralsund wurde sie derweil zur gefragten Porträtistin. Weitere Stationen ihres Studiums waren die Académie Colarossi bei Lucien Simon in Paris und die Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins bei Christian Landenberger (1862-1927). Anfang des neuen Jahrhunderts hatte sie ihre großen Themen gefunden, den Menschen, die Landschaft, das Licht. Ihr Stil pendelte sich zwischen Impressionismus, Expressionismus und Realismus ein. Ab 1907 lebte sie im Sommerhalbjahr auf der Insel Hiddensee und im Winter in ihrer Heimatstadt Stralsund. Elisabeth Büchsel war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbunds und galt bis 1945 als eine der wichtigsten Malerinnen in Pommern. Das bekannteste Gemälde ist „Truding“ (1916), im Besitz des STRALSUND MUSEUMS. Ihr unüberschaubar großes Werk befindet sich teils in Museen, z. B. im STRALSUND MUSEUM und in Privatbesitz u. a. in der BRD, der Schweiz, Österreich, Italien und Polen.

Quellen:
hundertmal Büchsel. Leben und Werk der Malerin Elisabeth Büchsel. hg. vom Kulturhistorischen Museum. Stralsund 2014.

100 Jahre Pommerscher Künstlerbund 1916-2016, hg. vom Pommerschen Künstlerbund. Greifswald 2016.

bild7

Los-Nr.: 7
beim Netzeflicken, Aquarell
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 36
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 700 - 800

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, 1867 - 1957 (Hiddensee)


bild8 Los-Nr.: 8
Mädchen mit Pusteblumen, Aquarell
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 16  x 11
Rufpreis: 280
Schätzpreis: 400 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel

 


bild9 Los-Nr.: 9
Rügen, Öl
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 62
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 800 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild10 Los-Nr.: 10
Kühe am Wasser, Öl
Louis Douzette (zugeschrieben)
1834 - 1924 
Signatur: Öl
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 12 x 18
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Louis Douzette 1834 - 1924 Barth, Im Alter von 14 Jahren beendete er die Schule und ging beim Vater in die Stubenmalerlehre. Im Winter gab ihm der Vater, der in seiner Jugend in Berlin die Kunstakademie besucht hatte, den ersten Unterricht im Zeichnen. 1852 zog die Familie nach Barth. Louis Douzette ging mit 21 Jahren nach Berlin und wurde Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1863 wurde Douzette Mitglied des Vereins Berliner Künstler. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Lit.: KLA


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