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Auktion am 15. August 2021, 12 Uhr, Hotel Fischerwiege, Am Schifferberg Ahrenshoop


 

bild1 Los-Nr.: 1
Dorfstrasse, Öl
Elisabeth Andrae
1876 - 1945
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 59 x 59
Rufpreis: 1300
Schätzpreis: 1600 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae, siehe Los 2 - Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes (HKb)


bild2 Los-Nr.: 2
Dorfweg, Öl
Elisabeth Andrae
1876 Leipzig - 1945 Dresden
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 69
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae (Hiddensee), 1876 Leipzig - 1945 Dresden, Nach dem Studium bei Adolf Thamm in Dresden und Hans Richard von Volkmann in Karlsruhe lebte sie in Dresden. Elisabeth Andrae gehörte mit Clara Arnheim, Elisabeth Büchsel und anderen Künstlerinnen zum Kreis des Hiddensoer Künstlerinnenbundes, abfällig auch Hiddenseer Malweiber genannt, die regelmäßig in der Blauen Scheune in Vitte ausstellten. 1906 war sie mit dem Gemälde „Sonnenflecken“ auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. 1909 stellte sie gemeinsam mit den in Ahrenshoop ansässigen Malern im neu gegründeten Kunstkaten aus, außerdem in Dresden und Berlin. Die Städtischen Sammlungen Dresden erwarben ihr Gemälde „Neustädter Markt“.

Stilistisch gehört sie zu den Malern des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Durch ihre großen Wandbilder von Ausgrabungsorten wie Babylon, Assur, Uruk oder Yazılıkaya im Vorderasiatischen Museum Berlin wurde Elisabeth Andrae nach 1930 einem größeren Publikum bekannt. aus Wikipedia

 
bild3 Los-Nr.: 3
Hafen, Aquarell
Elisabeth Andrae
1876 Leipzig - 1945 Dresden
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 39
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae, siehe Los 2


bild4 Los-Nr.: 4
Meeresansicht, Mt
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 34
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, siehe Los 5 - Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes (HKb)


bild5
Los-Nr.: 5
Meeresansicht mit Segler, Mt
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 35
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, 1865 - 1942, Malerin und Grafikerin. Clara Arnheim gilt als die Mitbegründerin des "Hiddensoer Künstlerinnenbundes" im Jahr 1922. Sie war Schülerin bei Skarbina und bei E. Aman-Jean und E. Laurent in Paris; seit 1904 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Sie schuf Aquarelle und Ölgemälde auf Hiddensee, die die Insellandschaft und ihre Bewohner - wie die Fischer - zum Thema hatten. Besonders ihre stimmungsvollen impressionistischen Aquarelle zeichnen sich durch zarte Farben aus." (Quelle - Hiddensee - Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 129). Im Alter von 77 Jahren wurde sie am 9. Juli 1942 von Berlin aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie einige Wochen später von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Dieses Ölgemälde stammt aus altem Familienbesitz und wurde 1932 in Berlin ausgestellt.


bild6 Los-Nr.: 6
Waldweg, Öl
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 25
Rufpreis: 480
Schätzpreis: 800 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim siehe Los 5


bild7

Los-Nr.: 7
Steilküste auf Rügen, Öl
Katharina Bamberg
1873 - 1966
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 28
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 1000 - 1200

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bamberg, Katharina, Hiddensee, (* 18. November 1873 in Stralsund; † 6. Oktober 1966 ebenda) ,Malerin. Sie entstammte einer begüterten Stralsunder Familie. Sie wurde in Berlin Schülerin bei Ludwig Dettmann. Von ihm übernahm sie die realistische Hellmalerei. Nachdem sie zunächst überwiegend Blumen, Stillleben und Porträts malte, widmete sie ihr Schaffen der Landschaftsmalerei. Sie unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Thüringen, in den Spreewald, nach Bornholm und an die französische Riviera. Zurück in Stralsund wurden ihre Heimatstadt sowie die Landschaften der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, sowie der Halbinsel Wittow ihre Motive. Die Henni Lehmann gehörende Blaue Scheune in Vitte auf Hiddensee wurde zum Ort ihres Wirkens. Sie gehörte neben Elisabeth Büchsel, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae zum Hiddenseer Künstlerinnenbund. Werke von ihr befinden sich u. a. im Kulturhistorischen Museum Stralsund.


bild8 Los-Nr.: 8
Flieder, Öl
Julia Beck
1853 - 1935
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 43
Rufpreis: 5000
Schätzpreis: 7000 - 8000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Julia Beck (* 20. Dezember 1853 in Stockholm, Schweden; † 21. September 1935 in Vaucresson, Frankreich) war eine schwedische Malerin mit deutschen Vorfahren, die sich in Frankreich niederließ. Julia Beck studierte von 1872 bis 1878 Malerei an der Kunstakademie in Stockholm. Dort gab sie mit einer Gruppe von Studentinnen eine Zeitschrift mit dem Titel „Palettskrap“ (deutsch in etwa: „Palettengekratze“) heraus. Während ihrer Zeit an der Kunstakademie war Julia Beck eng befreundet mit den Künstlerinnen Eva Bonnier, Jenny Nyström und Karin Begöö, der späteren Ehefrau von Carl Larsson.

Anfang der 1880er Jahre setzte Julia Beck ihre Studien in Paris an der angesehenen privaten Kunstakademie Julian, bei Léon Bonnat, Jean-Léon Gérôme und Alfred Stevens fort. Später verbrachte sie einige Jahre in dem südlich von Paris gelegenen Ort Grez-sur-Loing, wo sie in der dort existierenden kleinen schwedischen Künstlerkolonie viele ihrer Bekannten und Freunde aus der Studienzeit wiederfand. Anschließend erwarb Julia Beck ein eigenes Haus in Vaucresson westlich von Paris; dort lebte und arbeitete sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1935. Julia Beck blieb zeitlebens ledig. Sie war eine der wenigen Künstlerinnen ihrer Zeit, die mit ihrer Kunst allein ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten.

Im Jahr 1934, ein Jahr vor ihrem Tod, wurde Julia Beck zur Würdigung ihres Lebenswerkes zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. Sie war damit nach der Autorin Anna Branting die zweite schwedische Frau, die mit dieser höchsten Auszeichnung Frankreichs geehrt wurde. aus Wikipedia

 


bild9 Los-Nr.: 9
Stillleben, Öl
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 43
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 2000 - 2400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Beyer, Tom 1907 Münster - 1981 Stralsund; ab 1924 Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 KGS Düsseldorf. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, weitere Stationen waren zwischen 1927 und 1931 Paris, Dänemark und Finnland. 1931 zog er nach Berlin;1935 bereiste er die Insel Rügen, wo er sich in Göhren niederließ. Während des Nationalsozialismus erhielt er Ausstellungsverbot. Nach dem II. WK lebte Tom Beyer bis 1952 in Göhren, leitete eine Kunstschule (Landeskunstschule Mecklenburg-Vorpommern) im Putbuser Schloss. 1950 wurde er Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers. Ab 1972 war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.


bild10 Los-Nr.: 10
spielende Kinder am Strand, Pastell
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: mg.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 24
Rufpreis: 1600
Schätzpreis: 2200 - 2400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel (29.1.1867- 3.7.1957) war die Tochter eines Stralsunder Tuchmachers. Ihre künstlerische Begabung wurde bis zum Ende der Schulzeit mit zusätzlichem Zeichenunterricht gefördert. Da sie sich als Frau nicht an einer Kunstakademie einschreiben konnte, nahm sie ab 1888 zunächst Unterricht bei dem Anhänger der Freilichtmalerei Paul Flickel (1793-1870) in Berlin. 1892 besuchte sie die Landschaftsklasse Walter Leistikows (1865-1908) an der akademischen Schule für Bildende Kunst (Akademie Fehr). 1896 studierte sie in Dresden bei Anton Josef Pepino (1863-1921) und 1896-1898 bei dem Berliner Impressionisten Franz Skarbina (1849-1910). In Stralsund wurde sie derweil zur gefragten Porträtistin. Weitere Stationen ihres Studiums waren die Académie Colarossi bei Lucien Simon in Paris und die Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins bei Christian Landenberger (1862-1927). Anfang des neuen Jahrhunderts hatte sie ihre großen Themen gefunden, den Menschen, die Landschaft, das Licht. Ihr Stil pendelte sich zwischen Impressionismus, Expressionismus und Realismus ein. Ab 1907 lebte sie im Sommerhalbjahr auf der Insel Hiddensee und im Winter in ihrer Heimatstadt Stralsund. Elisabeth Büchsel war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbunds und galt bis 1945 als eine der wichtigsten Malerinnen in Pommern. Das bekannteste Gemälde ist „Truding“ (1916), im Besitz des STRALSUND MUSEUMS. Ihr unüberschaubar großes Werk befindet sich teils in Museen, z. B. im STRALSUND MUSEUM und in Privatbesitz u. a. in der BRD, der Schweiz, Österreich, Italien und Polen. Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes (HKb)

Quellen:
hundertmal Büchsel. Leben und Werk der Malerin Elisabeth Büchsel. hg. vom Kulturhistorischen Museum. Stralsund 2014.

100 Jahre Pommerscher Künstlerbund 1916-2016, hg. vom Pommerschen Künstlerbund. Greifswald 2016.

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