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Auktion am 3. April 2021, 17 h Darsser Arche Wieck

bild1 Los-Nr.: 51
am Bodden bei A´hoop, Öl
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 60 x 80
Rufpreis: 5000
Schätzpreis: 6000 - 7000

Müller-Kaempff, Paul (* 16. Oktober 1861 in Oldenburg; † 5. Dezember 1941 in Berlin) (Künstlerkolonie Ahrenshoop) war ein deutscher Maler, Zeichner und Lithograf. Seine Ausbildung erhielt Paul Müller-Kaempff zunächst als Schüler der Akademie Düsseldorf, 1883-86 der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber (1851-1917) und 1886-88 der Berliner Akademie im Meisteratelier bei Hans Fredrik Gude (1825-1903). Zu dieser Zeit weilte auch Georg Müller vom Siel (1865-1939) in Berlin. Er war 1886 ebenfalls Schüler bei Hans Fredrik Gude. Das Gesamtwerk des aus Oldenburg stammenden Malers und Grafikers Paul Müller-Kaempff wäre heute sicher nicht mehr so von Bedeutung, wenn er nicht 1889 während einer Wanderung mit seinem Studienfreund, dem Tiermaler Professor Oskar Frenzel (1855-1915), das weltabgeschiedene Fischerdorf Ahrenshoop an der Ostsee für die Kunst entdeckt hätte. 1892 baute er sich dort sein Wohnhaus und 1894 eröffnete er die Malschule St. Lucas. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus Berlin - Anna Gerresheim (1852-1921), Elisabeth von Eicken (1862-1940), Friedrich Wachenhusen (1859-1925), Fritz Grebe (1850-1925), Hugo Richter-Lefensdorf (1854-1904) - begründete Paul Müller-Kaempff die Künstlerkolonie Ahrenshoop. Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop. Lit.: A. Käppler, Paul Müller-Kaempff, in Kürze der 1. Band des Werksverzeichnis von K. Mahlfeld

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bild2 Los-Nr.: 52
an der Ostsee, Mischt.
Hans Kinder
1900 - 1986
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 26 x 43
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1000 - 1200
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Hans Kinder, 1900 Dresden - 1986 Dresden, Maler, aus Wikipedia


bild3 Los-Nr.: 53
an der See, Mischt.
Edmund Kesting
1892 - 1970
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 18 x 19
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 1

Edmund Kesting, 1892 Dresden - 1970 Birkenwerder,

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bild4 Los-Nr.: 54
Windflüchter in blau, Aquarell
Ruth Klatte
1925 - lebt in Wieck
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 29
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Ruth Klatte, 1925 Dresden lebt in Wieck a. Darß, KGS Dresden, Schülerin v. Rupr. v. Vegesack, 1956 Malaufenthalte auf Darß und Fischland, 1961 Übersiedlung nach Wieck
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bild5 Los-Nr.: 55
Dornenhaus in A`hoop, 1910, Zeichnung
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 45
Rufpreis: 750
Schätzpreis: 1000 - 1200
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Paul Müller-Kaempff , siehe Los 51


bild6 Los-Nr.: 56
Dreschmaschine, Öl
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 37
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 2000 - 2400
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Julo Levin (Stettin, Pommerscher Künstlerbund) 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, Maler des Expressionismus, 1926 schloss er die Kunstschule ab und sicherte sich ab 1931 eine Anstellung in Düsseldorf.
Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München, und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.
Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg.
1930 gründete Schwesig gemeinsam mit Levin und den Malerkollegen Peter Ludwigs, Hanns Kralik, Carl Lauterbach und dem Regisseur und Schauspieler Wolfgang Langhoff die Düsseldorfer Ortsgruppe der Asso. Außerdem gehörte Levin der von 1930 bis 1933 bestehenden Künstlergruppe Das Neue Pommern an. Nach dem Malverbot war der Künstler als Zeichenlehrer an jüdischen Schulen in Düsseldorf und Berlin tätig. Er besuchte jedes Jahr für einige Wochen seinen Geburtsort Stettin.
Im Juni 1933 wurde Levin aus politischen Gründen, begründet durch seine Nähe und Sympathie zu politisch links stehenden Oppositionellen und zur KPD, verhaftet. Wegen seiner jüdischen Herkunft blieb ihm die Mitgliedschaft in der Reichskulturkammer, und damit eine weitere Berufsausübung, verwehrt.
Julo Levin hat als Kunstlehrer an der 1935 begründeten Jüdischen Volksschule Düsseldorf an der Kasernenstraße gearbeitet[5] und die bedeutenden Zeichnungen seiner jüdischen Schülerinnen und Schüler gesammelt.
Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin ins KZ Auschwitz deportiert und ermordet. Lit.u.A.: Annette Baumeister: Julo Levin 1901 - 1943.(aus Wikipedia)


bild5 Los-Nr.: 57
Dünen, Aquarell
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 60
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
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Julo Levin , siehe Los 56


bild5 Los-Nr.: 58
3 Frauen, Mischt.
Eleonore Liessner-Blomberg
1897 - 1978
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 60 x 42
Rufpreis: 1000
Schätzpreis: 1200 - 1400
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Elena Liessner-Blomberg, 1897 Moskau - 1978 Berlin, Malerin, Grafikerin, Textilkünstlerin.

Nach Beendigung des Gymnasiums 1914 erhielt Elena Liessner Zeichenunterricht durch ihren Onkel Ernst Liessner, der zuvor im Pariser Exil gelebt hatte und Meisterschüler von Ilja Jefimowitsch Repin war. Nach einjähriger Arbeit als Zeichnerin im NARKOMPROS arbeitete sie 1919 dort als Sekretärin der Abteilung für Bildende Kunst.

1920 begann sie ein Studium der Malerei an den Staatlichen Freien Künstlerischen Werkstätten (Swomas), die später in WChUTEMAS umbenannt wurden. Dort wurde sie unter anderem durch Antoine Pevsner und Ljubow Sergejewna Popowa unterrichtet.1921 folgt sie ihrem Freund Eduard Schiemann und siedelte nach Berlin über. Zuvor hatte sie in Moskau dessen Atelier übernommen und führte dessen Zeichenunterricht für Kinder von Eisenbahnern fort. Im selben Jahr wurde ihr Entwurf für den Bühnenvorhang des Berliner Kabaretts Der blaue Vogel ausgewählt. In der Zeit von 1933 bis 1945 zog sich Elena Liessner-Blomberg weitgehend künstlerisch zurück und stellte nicht mehr aus.1951 siedelte die Familie in die DDR über, wo sie mit Künstlern wie Dinah Nelken, Ernst Busch und Herbert Sandberg eine enge Freundschaft pflegte. In Kleinmachnow sehr zurückgezogen lebend erfolgte 1969 eine Neu-Entdeckung der Arbeiten von Elena Liessner-Blomberg. Dinah Nelken stellte sie in der Zeitschrift Das Magazin vor und Herbert Sandberg organisierte für sie eine Ausstellung in Berlin. Im gleichen Jahr erwarb das Kupferstichkabinett Dresden zahlreiche frühe Arbeiten der Künstlerin als Basis einer umfangreichen Sammlung. aus Wikipedia


bild5 Los-Nr.: 59
Ansicht von Stralsund, Aquarell
Heinrich Lietz
1909 - 1988
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 28
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 450 - 500
Heinrich Lietz, 1909 Stralsund - 1988 Stralsund, Maler, Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er ab 1928 Philosophie in Greifswald und Berlin, in der Berliner Zeit besuchte er parallel dazu Abendkurse für Malerei und Grafik an der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg bei Max Kaus. Auf dessen Rat folgten Studien an der Staatlichen Kunsthochschule in Berlin bei Bernhard Hasler, Willy Jaeckel, Philipp Franck und Heinrich Reifferscheidt. 1932 machte Lietz das 1. Staatsexamen als Lehrer. Nach der Referendarzeit und dem 2. Staatsexamen war er bis 1939 in verschiedenen Städten als Kunsterzieher im Schuldienst tätig. Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft ließ sich Heinrich Lietz 1946 in Stralsund nieder, wo er ab 1947 als freiberuflicher Künstler wirkte. Ab 1946 war er Mitglied im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands und 1952 trat er dem Verband Bildender Künstler bei. Neben seiner freischaffenden Arbeit war Lietz Leiter von Volkskunstzirkeln des Kulturbundes und der Volkshochschulen. Sein Schaffen bestand in der Hauptsache aus Landschaften seiner Vorpommerschen Heimat, Städteansichten, Porträts und Stillleben. Die Hansestadt Stralsund benannte eine Straße ihm zu Ehren mit seinem Namen. aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 60
im Wald, Mischt.
Augusta v. Zitzewitz
1880 - 1960
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 28
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500
Augusta von Zitzewitz, 1880 Berlin - 1960 Berlin, Portraitmalerin, begann 1907 – da Frauen zu dieser Zeit die Ausbildung an Kunstakademien noch verwehrt war – eine Ausbildung beim Verein Berliner Künstlerinnen und wurde – nachdem sie auf Empfehlung von Käthe Kollwitz in Paris moderne Kunst und Künstler kennengelernt hatte – 1914 Mitglied der Berliner Freien Sezession. Von 1917 bis 1932 erstellte sie Holzschnitte unter anderem für die linksliberale Zeitschrift Aktion.

Sowohl wegen ihrer Heirat mit dem jüdischen Kunsthistoriker Erich Roemer, mit dem sie eine Tochter hatte, wie wegen ihrer eigenen Werke verboten ihr die Nationalsozialisten Arbeit und Ausstellungen, weil ihre Kunst als entartet galt. Sie malte aber Porträts unter anderem von Claire Waldoff, Renée Sintenis, Hedwig Heyl und Louise Schroeder und nahm als ordentliches Mitglied des Deutschen Künstlerbundes noch bis zur letzten, von der Reichskunstkammer vorzeitig zwangsgeschlossenen Jahresausstellung 1936 im Hamburger Kunstverein teil.[2]

Nach Kriegsende hatte sie 1950 und 1958 ehrende Ausstellungen in Charlottenburg. 1961 folgte eine Gedächtnisschau im Rahmen der Großen Berliner Kunstausstellung und 1980, 20 Jahre nach ihrem Tod, auch eine Ausstellung der Stiftung Pommern im Rantzaubau des Kieler Schlosse. aus Wikipedia

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chw UG (haftungsbeschränkt). - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht