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Auktion am 15. August 2021, 12 Uhr, Hotel Fischerwiege, Am Schifferberg Ahrenshoop

bild1 Los-Nr.: 51
im Meer, Mischt.
Ulrich Knispel
1911 - 1978
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 62 x 46
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1600 - 1800

Ulrich Knispel, 1911 Altschaumburg -- 1978 Reutlingen, Er begann 1930/31 mit einem Studium an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Erwin Hahs, es folgten 1931/32 Studien an der Kunstakademie Königsberg bei Alfred Partikel und Fritz Burmann und von 1932 bis 1934 an der Staatlichen Kunstschule in Berlin bei Konrad von Kardorff und Curt Lahs mit der anschließenden künstlerischen Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen. Von 1934 bis 1936 studierte er Physik an der Universität Halle mit dem Staatsexamen als Abschluss. Von 1939 bis 1945 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in Gefangenschaft. Von 1946 bis 1948 war er in Halberstadt freischaffend als Maler tätig, formal wurde er aber als Schüler der Burg Giebichenstein bei Erwin Hahs geführt. 1946 war Knispel auf der Ausstellung bildender Künstler des Bezirks Magdeburg in Magdeburg mit neun Arbeiten vertreten.[1] Von 1948 bis 1951 übte er eine Lehrtätigkeit an der Burg Giebichenstein aus als Leiter der Grundlehre. 1950 wurde er mit dem Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalt geehrt.

Ein Jahr später erregte Knispel bei einem Aufenthalt mit seinen Studenten in Ahrenshoop auf dem Fischland den Unwillen der SED und wurde zu einem Opfer des Formalismusstreites. Die in der Ahrenshooper Bunten Stube ausgestellten Studienblätter seiner Schüler entsprachen nicht dem gewünschten sozialistischen Realismus, sondern zeigten Ansätze der „… amerikanischen Fäulnis-Ideologie … dekadenten Dreck des Westens …“, wie in dem diffamierenden Leserbrief aus Ahrenshoop „Lebensfeindliche Kunstdiktatur in ‚Giebichenstein‘“ von Wilhelm Girnus, Redakteur der Zeitung Neues Deutschland, zu lesen war.[2][3] Knispel wurde am Ende der „Knispel-Affäre“ fristlos aus dem Lehramt entlassen, seine eigenen Arbeiten wurden beschlagnahmt. Er entzog sich einer möglichen Verhaftung durch die Flucht in den Westen.

Von 1951 bis 1953 war er freiberuflich in West-Berlin und danach bis 1956 freiberuflich und als Kunsterzieher in Scheeßel bei Bremen tätig. 1956 folgte die Übersiedlung nach Dortmund, wo er als Kunsterzieher am Max-Planck-Gymnasium arbeitete, bevor er von 1961 bis 1965 an der Werkkunstschule Dortmund als Leiter der Abteilung Grundlehre wirkte. Ab 1965 hatte er eine außerordentliche Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg, ab 1971 die ordentliche Professur für Grundlehre in der Angewandten Kunst. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1977 war er Leiter der Grundlehre des Fachbereichs Bildende Kunst. Ulrich Knispel war ein Maler der Halleschen Schule. Er arbeitete sowohl gegenständlich als auch abstrakt. Zunächst orientierte er sich am Expressionismus und an den großen Einzelgängern der Moderne. Später prägte sein phantasievolles künstlerisches Schaffen der Surrealismus. Er war mit seinen Arbeiten auf zahlreichen internationalen und nationalen Kunstausstellungen neben namhaften Künstlern wie HAP Grieshaber, Georg Meistermann, Ernst Wilhelm Nay oder Hann Trier vertreten.aus wikipedia

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bild2 Los-Nr.: 52
Seglerhafen, Öl
Minna Köhler-Röber
1883 - 1957
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 28
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Minna Köhler-Röber, 1883 Reichenbach - 1957 Friesen, Malerin des Impressionismus, Einen großen Einfluss für ihren künstlerischen Werdegang hatte die Ausbildung in Dresden bei der französischen Malerin Mayer-Blaise.

Ab 1906 wurde sie Schülerin der Malschule von Johannes Walter-Kurau in Dresden. Der aus Mitau stammende Balte hatte in St. Petersburg bei Professor Konstantin Makowski studiert und lebte damals erst in Dresden und später in Berlin. In dieser Zeit verlagerte sich das Schwergewicht der Arbeit in die Landschaftsmalerei. Die Dresdner Zeit war prägend für ihren Malstil. Alle Einflüsse in der Auseinandersetzung mit Kuraus Farb- und Lichttheorie schien ihrem innersten Wesen zu entsprechen. In der folgenden Zeit ab 1908 fertigte sie Kopierarbeiten in der Gemäldegalerie Dresden an und wurde Schülerin des Rompreisträgers Paul Poetzsch. Der Schwerpunkt ihrer Ausbildung war nun die Beschäftigung mit der Porträtmalerei. In dieser Zeit wirkte in Dresden die Malweise der hier gegründeten expressionistischen Künstlergruppe „Die Brücke“ (1905–11) nach. Ihr Gesamtwerk umfasst weit über 600 Bilder, Studien und Grafiken. Sie geben Zeugnis einer sehr feinsinnigen, tiefen Betrachterin ihrer Umwelt mit einem ausgeprägten Sinn für die Natur und für den Menschen. Sie fand ihren Individualstil und ging damit ihren eigenen künstlerischen Weg. aus wikipedia



bild3 Los-Nr.: 53
Winterlandschaft, Öl
Käthe Kruse
1883 - 1968
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 48
Rufpreis: 3000
Schätzpreis: 3500 - 4000

Käthe Kruse (* 17. September 1883 in Dambrau, Landkreis Falkenberg O.S., Schlesien als Katharina Johanna Gertrud Simon; † 19. Juli 1968 in Murnau am Staffelsee) war eine deutsche Schauspielerin und später eine der weltweit bekanntesten Puppenmacherinnen. Es gibt von ihr einige wenige Gemälde. aus wikipedia

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bild4 Los-Nr.: 54
Hexenhaus mit Kindern, Mischt.
Paul Kuhfuss
1883 - 1960
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 54
Rufpreis: 1400
Schätzpreis: 1800 - 2000
Paul Kuhfuss, 1883 - 1960, Maler und Zeichner, Ausbildung KGS Berlin, KHS Charlottenburg, seit 1907 als Kunsterzieher tätig, Mitglied der Berliner Sezession, viele Reisen an Nord- und Ostsee. von 1931 - 44 zahlreiche Reisen nach Born a. d. Darß. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 55
Fischerutensilien, Kohle
Paul Kuhfuss
1883 - 1960
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 64
Rufpreis: 550
Schätzpreis: 600 - 700
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Paul Kuhfuss, siehe Los 54


bild6 Los-Nr.: 56
Fischer am Strand, 1992, Aqua
Rosa Kühn
1928 - lebt in Bansin auf Usedom
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 57
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1000 - 1200
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Rosa Kühn , 1928 - lebt in Bansin auf Usedom, Malerin


bild5 Los-Nr.: 57
Stillleben, Mischt.
Emma Kurz-Wilhelmi
1885 - 1968
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 45
Rufpreis: 360
Schätzpreis: 400 - 500
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Emma Kurz-Wilhelmi, 1885 Dassow - 1965, Malerin, Nach der Schulzeit in Schwerin besuchte sie von 1902 bis 1904 die Gewerbeschule in Basel. Es folgten zwei Jahre Studium und das Examen als Zeichenlehrerin bei Fritz Greve an der Königlichen Kunstschule in Berlin, parallel dazu erlangte sie die Qualifikation als Sport- und Handarbeitslehrerin. Nach weiterem Studium bei Walter Thor an dessen privater Mal- und Zeichenschule in München war sie als Zeichenlehrerin in Schwerin tätig.

Emma Wilhelmi war ab 1914 mit dem Arzt Fritz Kurz verheiratet, der als Pilot im Ersten Weltkrieg starb. Sie begann wieder zu malen und war 1922/23 zu weiteren Studien bei Max Doerner und erneut bei Walter Thor in München. Danach wirkte sie als freiberufliche Malerin und als Kunsterzieherin in Schwerin. aus wikipedia


bild5 Los-Nr.: 58
Stillleben mit Schneeglöckchen und Rosenkranz, Öl
Irma Lang-Scheer
1901 - 1986
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 46
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 250 - 300
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Irma Lang-Scheer, 1901 - 1986, war eine akademische Malerin und Künstlerin der Klassischen Moderne auf dem Gebiet der Öl-, der Aquarell- und Freskomalerei und der Schaffung von sakralen Glasmalerei-Fenstern. Von 1919 bis 1920 besuchte Irma Lang-Scheer die Akademie der Bildenden Künste Prag und studierte Figuren- und Kopf-Studien, Ornament, Anatomie, darstellende Geometrie und Kunstgeschichte. Sie vertiefte ihre Studien 1920 bis 1923 an der Kunstgewerbeschule in Wien, heute Universität für angewandte Kunst Wien unter Franz Cizek und erweiterte sie in abstrakter Malerei und Graphik; zudem beschäftigte sie sich mit Naturstudien. Erste Ausstellungen ihrer Arbeiten in der Berliner Sturm-Galerie fanden Beachtung. 1926 bis 1928 war Irma Lang an die Kunstakademie in Leipzig, heute Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, als Meisterschülerin von Georg Alexander Mathéy, in den Fächern Graphik, dekoratives Zeichnen und Figurenmalerei. Zwischen 1928 und 1934 widmete sie sich als Meisterschülerin von Paul Horst-Schulze, der ihre Begabung für monumentale Wandmalerei erkannte, durch drei Semester auch noch dieser Malart in fresco buono- und fresco secco-Technik (Malerei auf frischem oder trockenem, wieder angefeuchteten Kalkverputz).

Sie blieb bis 1934 an der Leipziger Akademie und befasste sich auch mit ornamentalen Entwürfen, Pflanzenstudien und Landschaften, Stillleben und Porträts. Darüber hinaus erlernte sie die Techniken des Holzschnittes, des Kupferstichs, der Radierung und der Lithographie. 1930 bis 1932 war sie Meisterschülerin von Willi Geiger. Häufig verbrachte sie den Sommer an der Ostsee zwischen Heiligenhafen/Holstein und Hiddensee. Dort gehörte Irma Lang-Scheer zum Kreis der Künstler um Anna Muthesius, Hermann Muthesius und deren Kinder. Ihre Bilder wurden bis heute in der Kunst- und Kulturszene auch nicht wahrgenommen und kamen auch nicht in den Kunsthandel, abgesehen von einigen Aquarellen. Eine Situation die vergleichbar ist mit jener anderer Künstlerinnen, wie etwa Paula Modersohn-Becker, Clara Rilke-Westhoff und anderen, deren Werke erst posthum Anerkennung fanden. Ein Teil ihrer nie öffentlich gezeigten Bilder aus ihrem Nachlass sind heute in der Österreichische Galerie Belvedere unter Sammlung – Digitales Belvedere zu sehen. Sie gingen so verfügt nach Wien, ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat. Andere befinden sich im Privatbesitz.

In einer Presseerklärung des Belvedere vom 10. Febr. 2011 zu einer Ausstellung wird Irma Lang-Scheer unter den namhaften Schülern von Franz Cizek neben Otakar Kubín, Frantisek Kupka, Fernand Léger u. a. ausgewiesen, die in den 1920er-Jahren zur europäischen Nachkriegsavantgarde Anschluss fanden. Ihre fundierte Ausbildung machte es möglich, dass sie sich nach 1945 zum Broterwerb überwiegend der Freskenmalerei und Gestaltung von sakralen Glasfenstern und deren Auftraggebern zuwandte. Als ihr Lebenswerk bezeichnete die Künstlerin den Auftrag für das 1947 geschaffene „Jüngste Gericht“ in fresco buono-Malerei in der Christuskirche in Rostock. aus wikipedia


bild5 Los-Nr.: 59
Traute Rose, Blei
Lotte Laserstein
1898 - 1993
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 9 x16
Rufpreis: 1800
Schätzpreis: 2200 - 2600
Lotte Laserstein war eine deutsch-schwedische Malerin. Sie gilt als bedeutende Vertreterin der gegenständlichen Malerei der Weimarer Republik. In der Zeit des Nationalsozialismus emigrierte sie 1937 aufgrund des Antisemitismus im Deutschen Reich nach Schweden. aus wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 60
Madeleine mit Freundin, Bleii
Lotte Laserstein
1898 - 1993
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 26
Rufpreis: 1800
Schätzpreis: 2200 - 2600

Lotte Laserstein, siehe Los 59

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