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Auktion am 15. August 2021, 12 Uhr, Hotel Fischerwiege, am Schifferberg Ahrenshoop


bild1 Los-Nr.: 91
Weststrand, Aquarell
Dorothea Stroschein
1883 - 1967
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 29
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 400 - 500
Stroschein, Dorothea (1883 Dirschau - 1967 Berlin), aus einer wohlhabenden Familie kommend, war Dorothea Stroschein nicht zum Verkauf ihrer Werke gezwungen. Sie lebte in Berlin und arbeitete oft auf Hiddensee. Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop - Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes (HKb)
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bild2 Los-Nr.: 92
Boote am Ufer, Gouache
Alfred Teichmann
1903 - 1980
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 41 x 60
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 1800 - 2000

Alfred Teichmann (* 27. September 1903 in Gersdorf​, Sachsen; † 21. April 1980 in Dresden) war ein Landschaftsmaler.

Nach Abschluss einer Lehre als Dekorationsmaler bereiste er in den 1920er und frühen 1930er Jahren Süddeutschland, Italien, Österreich, die Schweiz, Slowenien, Kroatien, Griechenland, die Türkei, Ägypten, Palästina, Spanien, Frankreich und Norwegen. Dabei lebte er vom Verkauf seiner dort entstandenen Ölbilder und Radierungen.

Nach kurzen Besuchen der Kunstgewerbeschule Dresden (1922) und der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin (1926) begann Teichmann 1929 ein Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1936 schloss er es mit Auszeichnung ab. Ab 1934 zog es ihn regelmäßig auf die Kurische Nehrung. In Nidden, Purwin, Preil und Perwelk entstanden zahlreiche Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen: Landschaften zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten, Dünen mit Wolkenstimmungen, Boote und Fischerkähne. Auf der Nehrung lernte er auch seine aus Memel stammende Frau Maria kennen.

Nach seiner Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1948 lebte und arbeitete er wieder in Dresden. Dort schuf er auch mehrere große figürliche Sgraffiti. Regelmäßig besuchte er Ahrenshoop an der Ostsee, wo er von 1955 bis zu seinem Tode viele Bilder malte. In ihnen ist die Sehnsucht Teichmanns nach der Kurischen Nehrung zu spüren.

aus wikipedia
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bild3 Los-Nr.: 93
Blumen, Aqua
Egon Tschirch
1889 - 1948
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 33
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 400 - 500
Hans Egon Tschirch(* 22. Juni 1889 in Rostock; † 5. Februar 1948 ebenda war Maler und Gebrauchsgrafiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler Mecklenburgs und gehörte 1919 zu den Mitbegründern der Vereinigung Rostocker Künstler. Von 1907 bis 1912 absolvierte Egon Tschirch in kurzer Zeit die drei renommiertesten künstlerischen Ausbildungsstätten Berlins. 1913 ließ sich Tschirch in Rostock mit einem Atelier nieder und beschickte erstmals eine Kunstausstellung. Die Erfahrungen einer Studienreise nach Südfrankreich und Tunesien 1914 wurden wegweisend für die charakteristische leuchtende Farbigkeit in seinen folgenden Arbeiten. Egon Tschirch gehörte 1919 neben Thuro Balzer, Rudolf Bartels, Walter Butzek, Bruno Gimpel und Hans Emil Oberländer zu den Gründungsmitgliedern der progressiven Vereinigung Rostocker Künstler. Seine wichtigste Schaffensphase umfasst den Zeitraum 1919 bis Ende der 1920er Jahre. Äußerst experimentierfreudig probierte sich Tschirch als Maler in verschiedenen Stilrichtungen aus. Expressive Werke „des viel bewunderten, allerdings auch viel umstrittenen Egon Tschirch“ boten dabei regelmäßig Anlass zu kontroversen Diskussionen.

Da sich Tschirch sowohl im Kaiserreich als auch im Nationalsozialismus integrierte, wurde er in der DDR mit Vorsicht behandelt und geriet weitgehend in Vergessenheit. Lediglich 1951 gab es im Rostocker Museum eine Gedächtnisausstellung. Anlässlich seines 100. Geburtstages 1989 erfolgte keine Ehrung.

Seit Mitte der 1990er Jahre wird das Werk Egon Tschirchs wieder verstärkt wahrgenommen. Dabei stehen die 1920er Jahre als bedeutendste Schaffensphase im Fokus der Aufarbeitung. 1998 und 2015 fanden Sonderausstellungen im Kulturhistorischen Museum Rostock statt.] 2016 wurde das Porträt „Max Samuel“ nach 65 Jahren wieder der Öffentlichkeit gezeigt. 2017 wurde erstmals seit 1924 der wiederentdeckte Bilderzyklus vom „Hohelied Salomos“ im Kunstmuseum Ahrenshoop zur Schau gestellt. Anlässlich einer umfangreichen Werkschau in Rostock erschien 2020 die erste Monografie über den Künstler. aus wikipedia

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bild4 Los-Nr.: 94
Ruderboot am Bodden, Öl
Friedrich Wachenhusen
1859 - 1925
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 47 x 57
Rufpreis: 3500
Schätzpreis: 4000 - 5000
Wachenhusen, Friedrich 1859 Schwerin - 1925 Schwerin; Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, Akademie Karlsruhe, Akademie bei Th. Hagen und Akademie Berlin bei Eugen Bracht. Über Weimar fand er zum Impressionismus. Seine Landschaften fanden auf den Großen Kunstausstellungen Anerkennung. 1897 baute er ein Haus am Schifferberg 10 in Ahrenshoop, lebte auch in Schwerin-Görries. Nach 1918 zog er sich nach Schwerin zurück. Lit: Th-B; Künstlerlexikon Ahrenshoop
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bild5 Los-Nr.: 95
Winter 1978/79, Öl
Hans Weyl
1925 - 1994
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 41
Rufpreis: 250
Schätzpreis: 400 - 500
Hans Weyl , Maler und Kunstlehrer in Barth, 1925 Heiligenbeil (Ostpreußen) - 1994, Barth
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bild5 Los-Nr.: 96
am Kanal, Aqua
Emmy Wohlwill-Thomae
1883 - 1961
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 38
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 300 - 400
Emmy Wohlwill-Thomae, 1883 Hamburg - 1961 Hamburg, Malerin, Schülerin von Arthur Illies in der Malschule Valesca Röver - 1925 reiste sie mir Gretchen Wohlwill nach Italien, 1926 nach Ascona, Perugia und Assisi - ihr Mann Paul Wohlwill war der Cousin von Gretchen Wohlwill. aus der neue Rump, S. 519
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bild5 Los-Nr.: 97
Hiddensee, Öl
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 18 x 24
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1500 - 1800

Julie Wolfthorn (Hiddensoer Künstlerinnenbund) 1864 Thorn, Westpreußen - 1944 im Ghetto Theresienstadt war eine Malerin. Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück. 1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen. 1898 wurde sie als eine von vier Frauen Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie zusammen mit Max Uth, Hugo Lederer und anderen verließ, da sie sich benachteiligt fühlte. Bis 1913 stellte sie regelmäßig in der Berliner Secession aus. 1898 war sie Mitglied des "Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin". 1904 heiratete sie den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925). 1905 unterzeichnete Julie Wolfthorn mit über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner abgelehnt wurde. 1906 gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft "Verbindung Bildender Künstlerinnen", 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt, 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei, der 1933 aufgelöst wurde. 1933 wurde sie mit Fanny Remak, die nach England emigrierte, aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Sie blieb in Berlin und arbeitete mit dem Kulturbund Deutscher Juden zusammen, der 1941 verboten wurde. Die Mitarbeiter wurden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem "68. Alterstransport" in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag. Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Porträtmalerei bekannt. Sie porträtierte Ida Dehmel, Richard Dehmel, Hedda Eulenberg, Gerhart Hauptmann (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), Gabriele Reuter, die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, die Familie des Architekten Hermann Muthesius, die Ärzte Salomon Neumann und Carl Ludwig Schleich, die Opernsängerin Irmgard Scheffner, viele Schauspielerinnen wie Tilla Durieux oder Carola Neher - und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Landschaftsmalerei. (aus: Wikipedia) - Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes (HKb)

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bild5 Los-Nr.: 98
Portrait einer rothaarigen Dame, Mt
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 36
Rufpreis: 3000
Schätzpreis: 4000 - 5000
Julie Wolfthorn 1864 - 1944, siehe Los 97
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bild5 Los-Nr.: 99
Seglerhafen, Aqua
Augusta von Zitzewitz
1880 - 1960
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 51
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Augusta von Zitzewitz, 1880 Berlin - 1960 Berlin, Portraitmalerin, begann 1907 – da Frauen zu dieser Zeit die Ausbildung an Kunstakademien noch verwehrt war – eine Ausbildung beim Verein Berliner Künstlerinnen und wurde – nachdem sie auf Empfehlung von Käthe Kollwitz in Paris moderne Kunst und Künstler kennengelernt hatte – 1914 Mitglied der Berliner Freien Sezession. Von 1917 bis 1932 erstellte sie Holzschnitte unter anderem für die linksliberale Zeitschrift Aktion.

Sowohl wegen ihrer Heirat mit dem jüdischen Kunsthistoriker Erich Roemer, mit dem sie eine Tochter hatte, wie wegen ihrer eigenen Werke verboten ihr die Nationalsozialisten Arbeit und Ausstellungen, weil ihre Kunst als entartet galt. Sie malte aber Porträts unter anderem von Claire Waldoff, Renée Sintenis, Hedwig Heyl und Louise Schroeder und nahm als ordentliches Mitglied des Deutschen Künstlerbundes noch bis zur letzten, von der Reichskunstkammer vorzeitig zwangsgeschlossenen Jahresausstellung 1936 im Hamburger Kunstverein teil.[2]

Nach Kriegsende hatte sie 1950 und 1958 ehrende Ausstellungen in Charlottenburg. 1961 folgte eine Gedächtnisschau im Rahmen der Großen Berliner Kunstausstellung und 1980, 20 Jahre nach ihrem Tod, auch eine Ausstellung der Stiftung Pommern im Rantzaubau des Kieler Schlosse. aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 100
Ausflugslokal, Aqua
Augusta von Zitzewitz
1880 - 1960
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 30
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 500 - 600
Augusta von Zitzewitz, siehe Los 99

 

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