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Auktion am 1. Januar 2022, 15 Uhr, in der Darsser Archer in Wieck, Bliesenrader Weg


bild1 Los-Nr.: 91
am Strand, Öl
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 41 x 59 
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 1700 - 2000
Müller-Kaempff, Paul (* 16. Oktober 1861 in Oldenburg; † 5. Dezember 1941 in Berlin) war ein deutscher Maler, Zeichner und Lithograf. Seine Ausbildung erhielt Paul Müller-Kaempff zunächst als Schüler der Akademie Düsseldorf, 1883-86 der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber (1851-1917) und 1886-88 der Berliner Akademie im Meisteratelier bei Hans Fredrik Gude (1825-1903). Zu dieser Zeit weilte auch Georg Müller vom Siel (1865-1939) in Berlin. Er war 1886 ebenfalls Schüler bei Hans Fredrik Gude. Das Gesamtwerk des aus Oldenburg stammenden Malers und Grafikers Paul Müller-Kaempff wäre heute sicher nicht mehr so von Bedeutung, wenn er nicht 1889 während einer Wanderung mit seinem Studienfreund, dem Tiermaler Professor Oskar Frenzel (1855-1915), das weltabgeschiedene Fischerdorf Ahrenshoop an der Ostsee für die Kunst entdeckt hätte. 1892 baute er sich dort sein Wohnhaus und 1894 eröffnete er die Malschule St. Lucas. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus Berlin - Anna Gerresheim (1852-1921), Elisabeth von Eicken (1862-1940), Friedrich Wachenhusen (1859-1925), Fritz Grebe (1850-1925), Hugo Richter-Lefensdorf (1854-1904) - begründete Paul Müller-Kaempff die Künstlerkolonie Ahrenshoop. Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop. Lit.: A. Käppler, Paul Müller-Kaempff, Paul Müller-Kaempff, Werkverzeichnis Band I-III von K. Mahlfeld"
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bild2 Los-Nr.: 92
Mondlicht am Wasser
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 70
Rufpreis: 3600
Schätzpreis:  3800 - 4200

Paul Müller-Kaempff
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bild3 Los-Nr.: 93
Darßlandschaft, Öl          
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 70 x 100
Rufpreis:  3500
Schätzpreis:  3700 - 4000

Paul Müller-Kaempff

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild4 Los-Nr.: 94
auf dem Darß,  Öl
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 60 x 90
Rufpreis: 3500
Schätzpreis:  3700 - 4000
Paul Müller-Kaempff
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bild5 Los-Nr.: 95
Sommertag im Darßwald, Öl
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 25 x 20 
Rufpreis:  1200
Schätzpreis:  1400 - 1600
Paul Müller-Kaempff
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bild5 Los-Nr.: 96
Dame im gelben Sessel 
Hellmuth Müller-Leutert          
1892 - 1973 
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 70 x 50 
Rufpreis:  300
Schätzpreis:  400 - 500
Hellmuth Müller-Leutert, 1892 - 1973, Maler, Grafiker und Bildhauer, Studium an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Professor Hermann Treuner und an der Malschule von Hans Hofmann in München. Vor Ort lernte er außerdem 1919/20 bei dem Gießener Bildhauer Johannes Ködding. Am 18. Mai 1943 gehörte Mueller-Leutert zu den Gründern des Oberhessischen Künstlerbundes (OKB), der der "propagandistischen Einvernahme der Bildenden Kunst durch die Nationalsozialisten ein Stück bürgerlich-individuelle Freiheit und das Ideal der Freiheit der Kunst entgegen setzen" wollte.[1] Dank der Unterstützung örtlicher Kulturpolitiker wurde der OKB durch die Reichskammer Kunst lizenziert, aber nach wenigen regimekritischen öffentlichen Ausstellungen isoliert. Seine halbabstrakten Werke wurden durch Neue Sachlichkeit und Expressionismus beeinflusst, vor allem durch die Arbeiten von Edvard Munch, Emil Nolde und Max Beckmann. Mueller-Leutert malte Landschafts- und Innenräume, Stillleben und Figurenbilder. Seine Landschaftsmalerei ist stark von maritimen Themen geprägt. aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 97
Pferde auf der Weide, Öl
Alexander Neroslow
1891 - 1971
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 67 x 77
Rufpreis: 280
Schätzpreis: 350 - 400

Alexander Neroslow, 1891 St. Petersburg - 1971 Leipzig, Maler. Der Sohn einer wohlhabenden Reedereifamilie war ab Oktober 1911 Student der Architektur an der Technischen Hochschule Dresden. Als Mitglied der Gesellschaft „Freunde des neuen Russlands“ traf er im musikalisch-literarischen Salon der Villa Schulhoff Hans Grundig, den litauisch-jüdischen Maler Lasar Segall aus Vilnius, den Komponisten und Pianisten Erwin Schulhoff und Otto Dix. Er arbeitete ab 1916 in einem Berliner Foto-Atelier als Vergrößerungsretuscheur und wurde Werkstudent in den „Studienateliers für Malerei und Plastik“ von Arthur Lewin-Funcke.[1] Ein Lehrer war Lovis Corinth. Seinen ständigen Wohnsitz nahm Neroslow ab 1918 in Dresden. 1920 heiratete er die ebenfalls staatenlose Sprachlehrerin Gertrud Meissner aus Wien. 1920/21 studierte er an der Kunstschule Edmund Kestings „Der Weg“ in Dresden. Neroslow beteiligt sich an Kunstausstellungen, fertigt Reproduktionen Alter Meister an, aquarelliert Landschaften und arbeitet an der Restaurierung von Ahnengalerien. 1929 war Neroslow Gründungsmitglied der ASSO (Assoziation revolutionärer bildender Künstler) in Dresden und hatte die Funktion eines Stadtteilobmanns inne. Neroslow engagierte sich in der Widerstandsgruppe „Karl Stein und Genossen“ gegen den Nationalsozialismus. Er wurde im Februar 1941 mit seiner Frau in Dresden verhaftet und im März 1942 vom Volksgerichtshof zu lebenslanger Haft verurteilt.[2]Drei Mitglieder der Gruppe werden zum Tode verurteilt, darunter auch der Maler Fritz Schulze. Bis zur Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht blieb Neroslow politischer Gefangener im Zuchthaus Waldheim. Als freischaffender Kunstmaler begann er 1945 seine Landschaftsmalerei, Stillleben und Porträts in Kunstausstellungen vorzustellen. Ab 1946 reiste er regelmäßig an die Ostsee, nach Poel und Fischland-Darß-Zingst. 1953 lernte er in Wieck a. Darß die 22 Jahre jüngere Valeska Lenz kennen. 1957 starb seine Frau Gertrud Neroslow. Während seines Aufenthaltes auf dem Darß entstanden sehr viele stimmungsvolle Aquarelle der Landschaft zwischen Meer und Bodden sowie Porträts in Öl der Menschen vom Darß. Alexander Neroslow heiratete 1967 Valeska Lenz aus Wieck. aus wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 98
Boddenlandschaft, Öl
Adolf Obst
1869 - 1945 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 32 x 48
Rufpreis:  250
Schätzpreis:  300 - 400
Adolf Obst, 1869 Berlin - 1945 Potsdam, Maler. Er bereiste viele Länder, speziell China und Frankreich. Viele seiner Werke wurden während des Zweiten Weltkriegs zerstört. HbK Berlin, Meisterschüler von E. Bracht. Seine erste Schaffungsperiode fand in den Jahren 1897/98 statt, als er eine „Reise um die Erde“ zusammen mit dem Schriftsteller Paul Lindenberg antrat. Diese Reise wurde unter anderem mit einem Stipendium des preußischen Kultusministers finanziert. Auf diese Reise folgte die künstlerische Auswertung mit Ausstellungen und die Begründung einer Malschule in Berlin/Wilmersdorf. 1900/01 war er Kriegsmaler[2] im Hauptquartier des deutschen Expeditionskorps in China (Boxeraufstand).[3] Diese Reise unternahm er mit seinem Freund Reinhold Breßler.[4] Unter dem Befehl des Grafen v. Waldersee, wozu ihm auf dem Gelände des Kaiserpalastes in Peking eigens ein Atelier gebaut und zugewiesen wurde. 1902 wurde er als Mitglied in den „Verein der Berliner Künstler“ aufgenommen. Im Jahre 1907 war ein Schaffensschwerpunkt Frankreich, wo er zunächst in Paris als Schüler an der Académie Julian seine Studien fortsetzte und alsdann nach Versailles übersiedelte, um dort das Schloss mit seiner Landschaftsumgebung zu malen. Nach der Rückkehr nach Berlin betrieb er seine Malschule fort und wurde weiter durch zahlreiche Ausstellungen seiner Gemälde bekannt. aus wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 99
am Schweriner See, Öl             
Albrecht von Occolowitz
1844 - ?   
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 47
Rufpreis:  350
Schätzpreis:  400 - 500
Albrecht von Occolowitz

 

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bild5 Los-Nr.: 100
am Klavier, Kreide
Maria Slavona
1865 - 1931 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 21
Rufpreis:  1300
Schätzpreis:  1500 - 1700
Maria Slavona, 1865 Lübeck - 1931 Berlin, Malerin des Impressionismus. Bei ihrem Tod galt sie neben Dora Hitz als bedeutendste deutsche Malerin ihrer Zeit. Als Siebzehnjährige kam Marie Schorer 1882 zur Ausbildung im Malen und Zeichnen nach Berlin. Zunächst lernte sie an der Privatmalschule Eichler, bevor sie nach kurzer Zeit zur Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums wechselte, die sie 1886 verließ. 1887 erweiterte sie ihre Ausbildung an der Schule des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin, da hier auch Mädchen Anatomiestudien betreiben und nach lebenden Modellen zeichnen durften.

Ab 1888 setzte sie ihr Studium in München, der Kunststadt des 17 Jahre zuvor neu gegründeten Deutschen Reiches, fort. Hier lernte sie zunächst bei Alois Erdtelt und besuchte wenig später die Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins, wo zur selben Zeit Käthe Kollwitz studierte. Prägenden Eindruck hinterließ ihr Lehrer, der Mitbegründer der Münchner Secession, Ludwig Herterich (1856–1932). Er machte Schorer mit dem französischen Impressionismus bekannt. Bei einem Ferienaufenthalt in Lübeck machte sie die Bekanntschaft einiger skandinavischer Künstler, die sie in ihrem Entschluss nach Paris zu gehen, bestärkten.

1890 kam ich nach Paris. Hier ging mir eine neue Welt auf. Die ersten Besuche im Louvre betäubten mich fast. Aber von den Schulen, die ich sah, war ich enttäuscht, dort gefiel mir nichts. Ich entschloß mich, allein zu arbeiten und Rat und Urteil nur im Kreise einiger junger gleichgesinnter Freunde, fast alles Dänen und Norweger, zu sehen zu suchen.

Die Künstlerin war 1890 mit dem dänischen Maler Vilhelm Petersen (1868–1923), der sich später Willy Gretor nannte, nach Paris gekommen. Hier nahm sie ihren Künstlernamen Maria Slavona an. Die ersten Jahre in Paris waren für sie geprägt von Enttäuschungen und finanziellen Schwierigkeiten. Zudem hatte sie mit Petersen ein uneheliches Kind, die spätere Schauspielerin Lilly Ackermann, für das es zu sorgen galt. Trotz aller Widrigkeiten wandte sie sich konsequent der französischen Malerei zu und widmete sich mit Enthusiasmus ihrer Kunst. In den Arbeiten der Pariser Jahre zeigt sich die Vertrautheit mit der französischen Malerei. Sie pflegte engen Kontakt zur Pariser Künstlerwelt, insbesondere durch ihre Freundschaft mit Camille Pissarro. Als Malerin erreichte sie schließlich Anerkennung und Bestätigung. 1893 stellte sie zum ersten Mal im Salon du Champ de Mars aus, unter dem männlichen Pseudonym Carl-Maria Plavona, né à Varsovie.

In Paris lernte sie den Schweizer Kunsthändler Otto Ackermann kennen, den sie 1900 heiratete. Das Paar führte ein lebendiges Künstlerhaus, in dem Künstler und andere Persönlichkeiten wie Edvard Munch, Walter Leistikow, Max Liebermann, Bertha von Suttner, Rainer Maria Rilke, Käthe Kollwitz sowie der junge Theodor Heuss verkehrten.

Viele ihrer besten Bilder schuf sie in ihrer Pariser Zeit. Ihre Werke wurden von Sammlern geschätzt, und man verglich sie mit Berthe Morisot. 1907 kaufte der französische Staat eines ihrer Landschaftsbilder. Seit 1901 stellte sie als korrespondierendes Mitglied in der Berliner Secession aus. Als frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes nahm Maria Slavona 1904 an der ersten gemeinsamen Ausstellung mit der Münchener Sezession teil: mit den Gärten in Montmartre und Kinderstudien.[3]

1906 siedelte Slavona mit ihrer Familie in ihre Geburtsstadt Lübeck über. Ab 1909 lebte sie in Berlin. 1913 wurde sie ordentliches Mitglied der Berliner Secession, nach deren Spaltung wechselte sie in die von Max Liebermann geführte Freie Secession. Maria Slavona galt in der zeitgenössischen Kunstkritik als eine Mitkämpferin für die moderne Kunst. Französischer Impressionismus und eine „norddeutsche Nüchternheit“ verbanden sich in ihrem Werk, das sich besonders durch die Sensibilität der Farbgebung auszeichnet. Zu ihrer posthumen Würdigung veranstaltete 1931 die Nationalgalerie im Berliner Kronprinzenpalais eine Ausstellung ihrer Werke, die anschließend durch neun deutsche Städte wanderte. aus Wikipedia

 

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