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Auktion am 30. Mai 2020, 17 Uhr


bild1 Los-Nr.: 11
der verlorene Sohn, 1911, Gouache
Ernst Bischoff-Culm
1870 - 1917
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 22
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bischoff-Culm, Ernst, 1870 Culm - 1917 Frankreich; Landschafts- und Bildnismaler, Akademie Königsberg; Mitinitiator der Künstlerkolonie Nidden.


bild2 Los-Nr.: 12
Heimweg, Kohle
Ernst Bischoff-Culm
1870 - 1917
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 23
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich


Bischoff-Culm, Ernst


bild3
Los-Nr.: 13
Fischerkate auf Hiddensee, Zeichnung
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 34
Rufpreis in Euro: 450
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, s. Los 14


bild4 Los-Nr.: 14
Junge, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur:
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 39
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 800 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund, 1867 Stralsund - 1957 Stralsund, Malerin. Das begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Ihre künstlerische Begabung wurde früh entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild5 Los-Nr.: 15
Seglerhafen, Gouache
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 44 x 57
Rufpreis in Euro: 700
Schätzpreis: 900 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild6 Los-Nr.: 16
Sonnenblumen, Öl
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur:
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 55 x 35
Rufpreis in Euro: 700
Schätzpreis: 900 - 1100
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, s. Los 14


bild5 Los-Nr.: 17
Stillleben, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur:
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 48
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 800 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund, 1867 Stralsund - 1957 Stralsund, Malerin. Das begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Ihre künstlerische Begabung wurde früh entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild5 Los-Nr.: 18
Abendstimmung, Öl
Franz Bunke
1857 - 1939
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 18
Rufpreis in Euro: 450
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bunke, Franz, 1857 Schwaan - 1939 Oberweimar; Akademie Weimar, seit 1910 dort Professor; bedeutende Persönlichkeit der Schwaaner Kolonie. Der Sohn eines Mühlenbauers erhielt ab 1871 beim Rostocker Maler Paul Tischbein (1820-1874) Zeichenunterricht und studierte nach dessen Tod ab 1874 bei Theodor Rocke. Im Jahr 1878 begann er ein Kunststudium an der Akademie der Künste in Berlin, wechselte jedoch im selben Jahr an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar. Dort war er von 1882 bis 1884 Meisterschüler des Landschaftsmalers Theodor Hagen und erhielt im Jahre 1886 ein Lehramt für Landschaftsmalerei. 1910 verlieh ihm Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach den Professorentitel. Bunke hielt sich ab 1892 im Sommer regelmäßig in Schwaan auf und gründete dort eine Künstlerkolonie. Jährlich im Sommer zog er mit einigen Schülern und Schülerinnen der Akademie in seinen Heimatort. Zeitweilig malten dort auch Peter Paul Draewing, Rudolf Bechstein, Rudolf Bartels, Erich Venzmer, Wilhelm Facklam und Paul Müller-Kaempff. Auszeichnungen: 1880 erhielt er die Goldene Medaille für Kunst der Karl-Alexander Stiftung in Weimar. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildene Kunst Berlin wurde er 1896 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet. 1911 erhielt er für sein Wirken die Große Medaille für Kunst und Wissenschaft vom Großherzog Friedrich Franz IV. anlässlich der Kunst- und Gewerbeausstellung in Schwerin. 1927 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schwaan ernannt, die auch eine Straße nach ihm benannte.
Zu seinen bekanntesten Landschaftsmotiven gehören Zeichnungen und Ölbilder von seiner Heimatstadt Schwaan, Wiesen und Weiher an der Warnow und den angrenzenden Dörfern. Er stellte seine Werke zwischen 1903 und 1914 im Münchener Glaspalast und im Jahr 1914 in einer Gemäldeausstellung in Wien aus. Im Jahr 1930 wurden seine Werke in einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Schwaan gezeigt.


bild5 Los-Nr.: 19
Katen am Wasser, Öl
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 39
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis 1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth). Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Literatur: Gerd Albrecht (Hg.): Louis Douzette : Landschaftsmaler 1834 - 1924


bild5 Los-Nr.: 20
Dünen, Mischt.
Elisabeth von Eicken
1862 - 1940
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 42
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis 900 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Eicken, Elisabeth von (verh. Edle von Paepke), Ahrenshoop, Paris, Malerin, 1862 Mülheim an der Ruhr - 1940 Michendorf b.Berlin. Ab 1882 Studium. in Paris bei Edmond Yon. Studienreisen nach Meran, Mentone und Genf. Nach Berlin zurückgekehrt, wurde sie Mitglied des Veeins. der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin (1892-1927) und der Dt. Kunstgenossenschaft (1898-1904). Lebte ab 1894 in der Künstlerkolonie Ahrenshoop und in Berlin-Grunewald. - Sie entwickelte ihren anfangs realistischen Stil zu einer aufgelockerten Malweise, indem sie großzügig Flächen zusammenfaßte. V.a. Waldinterieurs und Motive der Ostseeküste sowie des Grunewalds. Die Waldbilder haben z.T. symbolistischen Charakter, wie eines der Hauptwerke: Memento mori (vor 1897). BIBLIOGRAPHIE ThB10, 1914. Käthe, Paula und der ganze Rest, B. 1992; F.Schulz, Ahrenshoop Künstler-Lex., Fischerhude 2001. - R.Wrede/H. von Reinfels, Das geistige Berlin, B. 1897, 91; Bernhard, 1965; R.Negendanck, E. v. E., Malerin in Ahrenshoop und auf dem Fischland, Fischerhude


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