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Auktion am 1. Januar 2020, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 61
Paestum, 1968, Mischt.
Max Kaus
1891 - 1977
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 69
Rufpreis in Euro: 950
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Max Kaus, 1891 Berlin - 1977 Berlin, Maler und Grafiker, Hochschullehrer und stellvertr. Direktor der HBK Berlin. Kaus studierte von 1908 bis 1913 an der UAKGM und in den Jahren 1913 und 1914 an der Akademie der Künste Berlin , als Maler bei Erich Heckel und als Grafiker bei Ernst Ludwig Kirchner. Seit 1926 Lehrer an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, von 1937 bis 1939 Lehrer an den Vereinigten Staatsschulen (VS). Nach dem Ende des Krieges, am 15. Juli 1945, erfolgte seine Berufung an die Hochschule für Bildende Künste Berlin (HfbK) zum Hochschullehrer und stellvertretenden Direktor unter Karl Hofer. Im Jahr 1959 wurde Kaus emeritiert.

Max Kaus wurde 1928 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, und blieb es bis zur Zwangsauflösung 1936, an dessen letzter Jahresausstellung im Hamburger Kunstverein er mit dem Porträt Frau im Spiegel (Tempera auf Leinwand, 100 × 80 cm) teilnahm. Zwischen 1951 und 1971 war er Vorstandsmitglied des wiedergegründeten Deutschen Künstlerbundes, von 1956 bis 1963 stellvertretender Vorsitzender des DKB. aus Wikipedia



bild2 Los-Nr.: 62
gelbe Segel, Mischt.
Edmund Kesting
1892 - 1970
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 15 x 21
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
Edmund Kesting, 1892 Dresden - 1970 Birkenwerder, Maler, Grafiker, Fotograf und Kunstpädagoge; studierte ab 1911 Malerei und Bildhauerei in Dresden an der Kunstgewerbeschule bei Friedrich Kleinhempel, Ermenegildo Antonio Donadini und Richard Guhr. Ab 1915 setzt er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Richard Müller fort. Nach WK I setzt er sein Studium als Meisterschüler von Otto Gussmann fort. 1919 gründet Kesting die private Kunstschule Der Weg - Schule für Gestaltung. Zeitweilig studiert dort u.a. Lea Langer. Ab 1921 Mitarbeiter im Sturm. Seit 1920 entstehen konstruktivistische Arbeiten und Schnittcollagen. Er fertigt Ölgemälde, Aquarelle und Gouachen an. Es bestehen enge Kontakte zu Avantgardekünstlern wie Kurt Schwitters, László Moholy-Nagy, El Lissitzky, Alexander Archipenko und anderen. Insbesondere Schwitters Arbeiten beeindrucken Kesting stark. Von 1923 an beteiligt er sich an den Ausstellungen des "Sturm"-Kreises. Seit etwa 1925 beschäftigt er sich intensiver mit der Fotografie. Er erprobt experimentelle Fototechniken wie Mehrfachbelichtungen, Fotogramme und Negativmontagen; dabei verwendet Kesting Kameras mit großen Mattscheibenformaten. 1926 kommt es zur Gründung der Berliner Schule Der Weg und der Gründung der Gesellschaft der Sturmfreunde in Dresden. Kesting ist nun auch international erfolgreich. Er nimmt an Ausstellungen in Moskau und New York teil. Das Museum of Modern Art erwirbt Schnittcollagen von ihm. Ab Anfang der 60er Jahre zahlreiche längere Aufenthalte in Ahrenshoop. Lit.: KLA (aus Wikipedia)
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bild3 Los-Nr.: 63
Darßwald, Mischt.
Edmund Kesting
1892 - 1970
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 48
Rufpreis in Euro: 2000
Schätzpreis: 2200 - 2400
Edmund Kesting, siehe Los 62
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bild4 Los-Nr.: 64
am Hafen, Mischt.
Hans Kinder
1900 - 1986
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 32
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
Hans Kinder, 1900 - 1986, 1916 - 1917 KGS Dresden, 1925 Hospitant am Bauhaus in Weimar, Studium bis 1932 Akdemie Dresden. -in Ahrenshoop besaß der Künstler ein Haus und schuf dort viele Blätter. Lit.: KLA S. 98
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bild5 Los-Nr.: 65
am Meer, Aquarell
Kurt Klamann
1907 - 1984
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 36
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 450 - 500
Klamann, Kurt, 1907 - 1984 Zingst, Akademie Berlin, KGS Berlin, 1933 Berufsverbot, nach 1945 wieder zur Malerei und im Broterwerb Pressezeichner; bekannt durch seine Zeichnungen für den Eulenspiegel. Lit.: KLA
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bild6 Los-Nr.: 66
Fischland, 1972, Linolschnitt
Ruth Klatte
1925 - lebt in Wieck a. Darß
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 8,5 x 14
Rufpreis in Euro: 100
Schätzpreis: 140 - 160
Ruth Klatte, 1925 Dresden - lebt heute in Wieck; 1941 Kunstgewerbeakademie Dresden, 1943 Schülerin bei Rupprecht v. Vegesack; 1952 Aufnahme in den Künstlerverband der DDR. 1956 erste Malaufenthalte auf dem Darß; 1961 Übersiedlung auf den Darß. Studienreisen nach Mittelasien 1972.
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bild5 Los-Nr.: 67
Frühling, Öl
Dora Koch-Stetter
1881 - 1961
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 34
Rufpreis in Euro: 1300
Schätzpreis: 1400 - 1500
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Dora Koch-Stetter (geborene Stetter; * 4. Mai 1881 in Bayreuth; † 16. Januar 1968 in Ahrenshoop-Althagen) war eine deutsche expressionistische Landschafts- und Porträtmalerin sowie Grafikerin. Ihre Mutter führte in Berlin ab 1884 eine Zeichenschule. Die eigene künstlerische Laufbahn startete 1899-1901 mit dem Studium zur Zeichenlehrerin an der Königlichen Kunstschule Berlin. Es folgten Abend- und Malkurse. 1903/04 war sie Schülerin bei Lovis Corinth. Ab 1910 kam es zur Zusammenarbeit mit dem rumänischen impressionistischen Maler Arthur Segal. Seit 1911 war sie Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen. Studienreisen führten sie zwischen 1902 und 1913 nach Bayern, Belgien, Dänemark und Pommern. Dora Stetter kam 1911 zum ersten Mal nach Ahrenshoop. 1919 wurde ihr einziges Kind, die Tochter Barbara, geboren. Das Künstlerehepaar Koch [-Gotha und -Stetter] kam ab 1922 in jedem Jahr auf das Fischland, 1927 erwarb die Familie ein Haus in Althagen. Seit dieser Zeit widmete sich Dora Koch-Stetter auch wieder ihrem eigenen Schaffen. Nachdem im Kriegsjahr 1944 das Berliner Atelier wie auch die Wohnung und damit ein Großteil ihrer Werke zerstört waren, wurde Althagen zum ständigen Wohnsitz. "Ich glaube, diese Dora Koch-Stetter ist unter den Malern, die je in Ahrenshoop gewirkt haben, die echte Perle, verborgen lange, wenigen bekannt heute, doch von bleibendem Glanz." LOTHAR LANG, KUNSTKRITIKER. AUSSTELLUNGEN: 1964: Museum der Stadt Rostock; 1965: im Kulturbund Stralsund und im Museum Greifswald
Museumsbesitz :Kulturhistorisches Museum Rostock + Pommersches Landesmuseum Greifswald. Lit.: Dora Koch-Stetter - eine Fischländer Malerin. Museum der Stadt Rostock (Hrsg.), 1964; Käthe, Paula und der ganze Rest: Künstlerinnenlexikon. Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. (Hrsg.), Kupfergraben, Berlin 1992, ISBN 3-89181-411-9; Ruth Negendanck: Künstlerkolonie Ahrenshoop. Eine Landschaft für Künstler. Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-294-9; Heidrun Lorenzen (Hrsg.): Dora Koch-Stetter: Wege nach Ahrenshoop. Lukas Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931836-65-7


bild5 Los-Nr.: 68
Junge, Aquarell
Dora Koch-Stetter
1881 - 1961
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 25
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 400 - 500

Dora Koch-Stetter, 1881 Bayreuth - 1968 Ahrenshoop-Althagen, expressionistische Landschafts- und Porträtmalerin sowie Grafikerin. Ihre Mutter führte in Berlin ab 1884 eine Zeichenschule. Die eigene künstlerische Laufbahn startete 1899-1901 mit dem Studium zur Zeichenlehrerin an der Königlichen Kunstschule Berlin. Es folgten Abend- und Malkurse. 1903/04 war sie Schülerin bei Lovis Corinth. Ab 1910 kam es zur Zusammenarbeit mit dem rumänischen impressionistischen Maler Arthur Segal. Seit 1911 war sie Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen. Studienreisen führten sie zwischen 1902 und 1913 nach Bayern, Belgien, Dänemark und Pommern. Dora Stetter kam 1911 zum ersten Mal nach Ahrenshoop. 1919 wurde ihr einziges Kind, die Tochter Barbara, geboren. Das Künstlerehepaar Koch [-Gotha und -Stetter] kam ab 1922 in jedem Jahr auf das Fischland, 1927 erwarb die Familie ein Haus in Althagen. Seit dieser Zeit widmete sich Dora Koch-Stetter auch wieder ihrem eigenen Schaffen. Nachdem im Kriegsjahr 1944 das Berliner Atelier wie auch die Wohnung und damit ein Großteil ihrer Werke zerstört waren, wurde Althagen zum ständigen Wohnsitz. "Ich glaube, diese Dora Koch-Stetter ist unter den Malern, die je in Ahrenshoop gewirkt haben, die echte Perle, verborgen lange, wenigen bekannt heute, doch von bleibendem Glanz." LOTHAR LANG, KUNSTKRITIKER. AUSSTELLUNGEN: 1964: Museum der Stadt Rostock; 1965: im Kulturbund Stralsund und im Museum Greifswald
Museumsbesitz :Kulturhistorisches Museum Rostock + Pommersches Landesmuseum Greifswald. Lit.: Dora Koch-Stetter - eine Fischländer Malerin. Museum der Stadt Rostock (Hrsg.), 1964; Käthe, Paula und der ganze Rest: Künstlerinnenlexikon. Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. (Hrsg.), Kupfergraben, Berlin 1992, ISBN 3-89181-411-9; Ruth Negendanck: Künstlerkolonie Ahrenshoop. Eine Landschaft für Künstler. Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-294-9; Heidrun Lorenzen (Hrsg.): Dora Koch-Stetter: Wege nach Ahrenshoop. Lukas Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931836-65-7

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 69
Sommerfrische, Öl
Dora Koch-Stetter
1881 - 1961
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 22
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 600 - 700
Dora Koch-Stetter, siehe Los 67
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 70
im Park, Pastell
Dora Koch-Stetter
1881 - 1961
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 24
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 1000 - 1200

Dora Koch-Stetter, siehe Los 67

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

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