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Auktion am 30. Mai 2020, 17 Uhr


bild2

Los-Nr.: 41
Weg bei Wieck, Aquarell
Ruth Klatte
1925, lebt in Wieck a. Darß
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 20
Rufpreis in Euro: 180
Schätzpreis: 240 - 300
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Ruth Klatte, 1925 Dresden - lebt heute in Wieck; 1941 Kunstgewerbeakademie Dresden, 1943 Schülerin bei Rupprecht v. Vegesack; 1952 Aufnahme in den Künstlerverband der DDR. 1956 erste Malaufenthalte auf dem Darß; 1961 Übersiedlung auf den Darß. Studienreisen nach Mittelasien 1972.


bild2 Los-Nr.: 42
Ferien, Mischt.
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 37 x 47
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Dora Koch-Stetter, siehe Los 43
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild3 Los-Nr.: 43
im Hafen
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 38
Rufpreis in Euro: 700
Schätzpreis: 800 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Dora Koch-Stetter, 1881 Bayreuth - 1968 Ahrenshoop-Althagen, expressionistische Landschafts- und Porträtmalerin sowie Grafikerin. Ihre Mutter führte in Berlin ab 1884 eine Zeichenschule. Die eigene künstlerische Laufbahn startete 1899-1901 mit dem Studium zur Zeichenlehrerin an der Königlichen Kunstschule Berlin. Es folgten Abend- und Malkurse. 1903/04 war sie Schülerin bei Lovis Corinth. Ab 1910 kam es zur Zusammenarbeit mit dem rumänischen impressionistischen Maler Arthur Segal. Seit 1911 war sie Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen. Studienreisen führten sie zwischen 1902 und 1913 nach Bayern, Belgien, Dänemark und Pommern. Dora Stetter kam 1911 zum ersten Mal nach Ahrenshoop. 1919 wurde ihr einziges Kind, die Tochter Barbara, geboren. Das Künstlerehepaar Koch [-Gotha und -Stetter] kam ab 1922 in jedem Jahr auf das Fischland, 1927 erwarb die Familie ein Haus in Althagen. Seit dieser Zeit widmete sich Dora Koch-Stetter auch wieder ihrem eigenen Schaffen. Nachdem im Kriegsjahr 1944 das Berliner Atelier wie auch die Wohnung und damit ein Großteil ihrer Werke zerstört waren, wurde Althagen zum ständigen Wohnsitz. "Ich glaube, diese Dora Koch-Stetter ist unter den Malern, die je in Ahrenshoop gewirkt haben, die echte Perle, verborgen lange, wenigen bekannt heute, doch von bleibendem Glanz." LOTHAR LANG, KUNSTKRITIKER. AUSSTELLUNGEN: 1964: Museum der Stadt Rostock; 1965: im Kulturbund Stralsund und im Museum Greifswald
Museumsbesitz :Kulturhistorisches Museum Rostock + Pommersches Landesmuseum Greifswald. Lit.: Dora Koch-Stetter - eine Fischländer Malerin. Museum der Stadt Rostock (Hrsg.), 1964; Käthe, Paula und der ganze Rest: Künstlerinnenlexikon. Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. (Hrsg.), Kupfergraben, Berlin 1992, ISBN 3-89181-411-9; Ruth Negendanck: Künstlerkolonie Ahrenshoop. Eine Landschaft für Künstler. Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-294-9; Heidrun Lorenzen (Hrsg.): Dora Koch-Stetter: Wege nach Ahrenshoop. Lukas Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931836-65-7


bild4 Los-Nr.: 44
lesendes Mädchen
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 12
Rufpreis in Euro: 200
Schätzpreis: 300 - 400
Dora Koch-Stetter, siehe Los 43
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bild5 Los-Nr.: 45
Stillleben
Emma Kurz-Wilhelmi
1885 - 1968
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 47 x 63
Rufpreis in Euro: 280
Schätzpreis: 500 - 600

Emmy Kurz-Wilhelmi, 1885 Dassow - 1968 Kirchsee, 2 Jahre Studium zur Zeichenlehrerin KS Berlin, arbeitete als Zeichenlehrerin und als freie Künstlerin.

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bild6 Los-Nr.: 46
Gestrüpp
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 37
Rufpreis in Euro: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Julo Levin, 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, Maler. Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München, und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.
Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg. Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin ins KZ Auschwitz deportiert und ermordet. Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 47
an der See, Mischt.
Arthur Degner
1887 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 20
Rufpreis in Euro: 260
Schätzpreis: 400 - 500
Arthur Degner, 1887 Gumbinnen - 1972 Berlin, Maler + Grafiker, Akademie Königsberg, dort Professor.im Vorstand der Freien Sezession.
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bild5 Los-Nr.: 48
Baum, Öl
Hans Licht
1876 - 1935
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 58
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 600 - 700

Hans Licht, 1876 Berlin - 1935 Berlin, Landschaftsmaler, Akademie Berlin, Schüler von E. Bracht, impressionistischer Landschaftsmaler. Aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 49
Dorfstraße, Öl
Hans Licht
1876 - 1935
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 32
Rufpreis in Euro: 350
Schätzpreis: 500 - 600
Hans Licht, siehe Los 48

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bild5 Los-Nr.: 50
am Meer, Mischt.
Max Kaus
1891 - 1977
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 36
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 700 - 800
Max Kaus, 1891 Berlin - 1977 Berlin, Maler und Grafiker, Hochschullehrer und Stellvertr. Direktor der HfbK Berlin.
Kaus studierte von 1908 bis 1913 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin (UAKGM) und in den Jahren 1913 und 1914 an der Akademie der Künste Berlin (AdK), als Maler bei Erich Heckel und als Grafiker bei Ernst Ludwig Kirchner.[1] Seit 1926 war er Lehrer an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, von 1937 bis 1939 Lehrer an den Vereinigten Staatsschulen (VS). In den 1940er Jahren wohnte Kaus in der Mommsenstraße 40 in Berlin-Charlottenburg.[2] Nach dem Ende des Krieges, am 15. Juli 1945, erfolgte seine Berufung an die Hochschule für Bildende Künste Berlin (HfbK) zum Hochschullehrer und stellvertretenden Direktor unter Karl Hofer. Im Jahr 1959 wurde Kaus emeritiert.

Max Kaus wurde 1928 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und blieb es bis zur Zwangsauflösung 1936, an dessen letzter Jahresausstellung im Hamburger Kunstverein er mit dem Porträt Frau im Spiegel (Tempera auf Leinwand, 100 × 80 cm) teilnahm.[3] Zwischen 1951 und 1971 war er Vorstandsmitglied des wiedergegründeten Deutschen Künstlerbundes, von 1956 bis 1963 stellvertretender Vorsitzender des DKB

aus Wikipedia
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