Seite 1 2 4 5 6 7 8

Auktion am 30. Mai 2020, 17 Uhr


bild1 Los-Nr.: 21
Sturm, Öl
Elisabeth v. Eicken
1862 - 1940
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 28
Rufpreis in Euro: 700
Schätzpreis: 900 - 1100
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Eicken, Elisabeth von (verh. Edle von Paepke), Ahrenshoop, Paris, Malerin, 1862 Mülheim an der Ruhr - 1940 Michendorf b.Berlin. Ab 1882 Studium. in Paris bei Edmond Yon. Studienreisen nach Meran, Mentone und Genf. Nach Berlin zurückgekehrt, wurde sie Mitglied des Veeins. der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin (1892-1927) und der Dt. Kunstgenossenschaft (1898-1904). Lebte ab 1894 in der Künstlerkolonie Ahrenshoop und in Berlin-Grunewald. - Sie entwickelte ihren anfangs realistischen Stil zu einer aufgelockerten Malweise, indem sie großzügig Flächen zusammenfaßte. V.a. Waldinterieurs und Motive der Ostseeküste sowie des Grunewalds. Die Waldbilder haben z.T. symbolistischen Charakter, wie eines der Hauptwerke: Memento mori (vor 1897). BIBLIOGRAPHIE ThB10, 1914. Käthe, Paula und der ganze Rest, B. 1992; F.Schulz, Ahrenshoop Künstler-Lex., Fischerhude 2001. - R.Wrede/H. von Reinfels, Das geistige Berlin, B. 1897, 91; Bernhard, 1965; R.Negendanck, E. v. E., Malerin in Ahrenshoop und auf dem Fischland, Fischerhude


bild2 Los-Nr.: 22
Markt, Öl
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 28
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1400 - 1600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Julo Levin, 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, maler des Expressionismus, 1926 schloss er die Kunstschule ab und sicherte sich ab 1931 eine Anstellung in Düsseldorf.

Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an der Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München, und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.

Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg. Julo Levin hat als Kunstlehrer an der 1935 begründeten Jüdischen Volksschule Düsseldorf an der Kasernenstraße gearbeitet[5] und die bedeutenden Zeichnungen seiner jüdischen Schülerinnen und Schüler gesammelt.[6] Diese Sammlung wurde durch Mieke Monjau, der Frau des Malers Franz Monjau (1903–1945; ermordet im Zwangsarbeitslager Ohrdruf des KZ Buchenwald), während der NS-Zeit versteckt und damit für die Nachwelt erhalten. Unter dem Titel „Verjagt, ermordet“ wurden diese jüdischen Kinderzeichnungen rund um den Erdball ausgestellt. Die Sammlung befindet sich im Stadtmuseum Düsseldorf.

Levin ging 1939 nach Berlin, wo er ebenfalls Zeichenunterricht erteilte. Von 1942 an arbeitete Levin als Hilfsarbeiter für die Jüdische Gemeinde Berlin, die von der SS zu Arbeiten herangezogen wurde.[7] Als er im Berliner Güterbahnhof arbeitete, sah er die Güterzüge, die mit Juden ununterbrochen nach Osten gingen. Er war mit der Reinigung der von den Deportationen in die Vernichtungslager zurückgekehrten Güterwaggons beauftragt.[8]

Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin nach Auschwitz deportiert und ermordet.

aus Wikipedia

 


bild3 Los-Nr.: 23
Auf Hiddensee, Öl
Günter Fink
1913 - 2000
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 53 x 49
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Günter Fink, 1913 Dresden - 2000 Berlin; Maler. Fink absolvierte eine Ausbildung in Dresden zum Lithografen, nebenher besuchte er Abendkurse an der Kunstakademie Dresden. Später studierte er an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Arno Drescher. Er erwarb nach WK II die blaue Scheune auf der Insel Hiddensee. aus Wikipedia


bild4 Los-Nr.: 24
Darßwald, Öl
Elisabeth v. Eicken
1862 - 1940
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 41
Rufpreis in Euro: 1400
Schätzpreis: 1600 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth von Eicken


bild5 Los-Nr.: 25
Pause, Aquarell
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 30
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 400 - 500

Elisabeth Büchsel
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild6 Los-Nr.: 26
verwunschener Garten, Öl
Karl Hennemann
1884 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 27
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 500 - 600
Karl Hennemann, 1884 Waren - 1972 Schwerin, Akademien Hamburg, Berlin und München; seit 1912 freischaffend. Bevorzugte mecklenburgische Landschaften als Motiv, hielt sich mehrfach auf dem Fischland auf. Lit.: KLA
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 27
Sonnenuntergang, Öl
Karl Hennemann
1884 - 1972
Signatur: NlSt
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 25
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Karl Hennemann
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 28
Pause, 1966, Mischt
Erhard Hippold
1909 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 35 x 45
Rufpreis in Euro: 450
Schätzpreis: 600 - 700
Erhard Hippold, 1909 Wilkau - 1972 Bad Gottleuba, Maler und Grafiker, Erhard Hippold beginnt 1926 nach seiner Lehre als Porzellanmaler in der kunstgewerblichen Abteilung der Vereinigten Technischen Schulen in Zwickau. Nach seiner dortigen Entdeckung und Förderung durch den Maler Hans Christoph studiert er an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und Ferdinand Dorsch. Ab 1928 wurde Hippold Meisterschüler bei Max Feldbauer und nahm regelmäßig bei Otto Dix an Abendakten teil.

1931 lernte er die Malerin Gussy Ahnert kennen, mit der er zahlreiche gemeinsame Studienreisen machte und die er 1936 heiratete. 1933 musste er aus politischen Gründen die Dresdner Akademie verlassen. 1934 befreundete er sich mit dem Maler Carl Lohse.

Nach dem WK II freischaffend. Zahlreiche Studienreisen führten in an Nord- und Ostsee. aus Wikipedia
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 29
in den Alpen, Öl
Alfred Heinsohn
1875 - 1927
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 12 x 20
Rufpreis in Euro: 180
Schätzpreis: 250 - 300
Alfred Heinsohn, Schwaan, 1875 Hamburg - 1927 Hamburg, Maler, Alfred Heinsohn ließ sich in Hamburg zum Dekorationsmaler ausbilden und studierte anschließend an den Kunstgewerbeschulen Karlsruhe und Düsseldorf. Später folgte ein Studium in Weimar bei Theodor Hagen und Christian Rohlfs. In Weimar lernte er Franz Bunke, Rudolf Bartels und Peter Paul Draewing kennen. Franz Bunke stammte aus Schwaan in Mecklenburg, wo er um 1880 die Künstlerkolonie Schwaan gründete. Heinsohn baute dort 1902 am Stadtrand ein Haus, das er bis 1910 bewohnte. Danach reiste er bis zu seiner Einberufung im Ersten Weltkrieg durch die Schweiz und Frankreich. Während des Krieges unterbrach er seine künstlerische Arbeit. Nach dem Krieg kehrte er nach Hamburg zurück, wo er sich 1927 verarmt das Leben nahm. aus Wikipedia
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 30
in den Dünen, Öl
Karl Hennemann
1884 - 1972
Signatur: Nachlassstempel (NlSt)
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 48
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Karl Hennemann, 1884 Waren - 1972 Schwerin, Akademien Hamburg, Berlin und München; seit 1912 freischaffend. Bevorzugte mecklenburgische Landschaften als Motiv, hielt sich mehrfach auf dem Fischland auf. Lit.: KLA
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Seite 1 2 4 5 6 7 8

Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht