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Auktion am 3. April 2021, 17 h, Darsser Arche


bild1 Los-Nr.: 31
Steilküste, 1942, Aquarell
Lieselotte Dross
1887 - 1996
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 18 x 25
Rufpreis: 250
Schätzpreis: 300 - 350
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Lieselotte Dross, 1887 Sorau - 1996 Payrac, Malerin und Illustratorin. Nach der Ausbildung zur Zeichenlehrerin war sie zunächst in diesem Beruf und danach freischaffend als Malerin tätig. Um 1911 erwarb sie in Ahrenshoop das Grundstück Koppelweg 2, auf dem 1914 „Haus Dross“ als Ferienhaus errichtet wurde.[2] Das Ehepaar hatte zu den bereits dort wohnenden Künstlern ein gutes Verhältnis, wie Eintragungen von Fritz Koch-Gotha in ihrem Gästebuch bestätigen. Auch zu Ernst Barlach in Güstrow sowie Leo von König bestanden enge Freundschaften. In Ahrenshoop entstanden aus Liselotte Dross’ Hand zahlreiche Landschaften in Öl und Aquarell.

Nach WK II zogen sie nach Südfrankreich, wo sie sich in der Nähe ihrer Tochter in Payrac ein Haus bauen ließen. Liselotte Dross malte hier bis ins 106. Lebensjahr, sie verstarb 1996 in Payrac im Alter von 108 Jahren. aus wikipedia


bild2 Los-Nr.: 32
Feldweg, Öl
Elisabeth von Eicken
1862 - 1940
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 15
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Eicken, Elisabeth von (verh. Edle von Paepke), dt. Malerin, *18.7.1862 Mülheim an der Ruhr, †21.7.1940 Michendorf bei Berlin. Ab 1882 Studium in Paris bei Edmond Yon. Studienreisen nach Meran, Mentone und Genf. Nach Berlin zurückgekehrt, wurde sie Mitglied des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin (1892-1927) und der Dt. Kunstgenossenschaft (1898-1904). Lebte ab 1894 in der Künstlerkolonie Ahrenshoop und in Berlin-Grunewald. 1906 St.Louis/USA, Gold-Medaille für die Gobelinmalerei Herbstwald. - E. entwickelte ihren anfangs realistischen Stil zu einer aufgelockerten Malweise, indem sie großzügig Flächen zusammenfaßte, vor allem Waldinterieurs und Motive der Ostseeküste sowie des Grunewalds. Die Waldbilder haben z.T. symbolistischen Charakter, wie eines der Hauptwerke "Memento mori" (vor 1897).

BIBLIOGRAPHIE ThB10, 1914. Käthe, Paula und der ganze Rest, B. 1992; F.Schulz, Ahrenshoop Künstler-Lex., Fischerhude 2001. - R.Wrede/H. von Reinfels, Das geistige Berlin, B. 1897, 91; Bernhard, 1965; R.Negendanck, E. v. E., Malerin in Ahrenshoop und auf dem Fischland, Fischerhude 2000. (aus Wikipedia, KLA)



bild3 Los-Nr.: 33
Kate, Öl
Elisabeth von Eicken
1862 - 1940
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 14 x 21
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth von Eicken


bild4 Los-Nr.: 34
Schäfer mit Herde, Öl
Wilhelm Facklam
1893 - 1972
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 43
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Wilhelm Facklam, 1893 Upahl - Winkelhaid 1972, Landschaftsmaler und Zeichner, Ersten Zeichenunterricht erhielt er ab 1914 bei Ludwig Dettmann in Schwerin. Nach Unterbrechung durch den Kriegsdienst ab 1919/1920 nahm er auf Anraten des Schweriner Restaurators und Landschaftsmalers Carl Malchin weiteren Unterricht bei Franz Bunke in Schwaan sowie an der Kunstschule in Weimar, hier blieb er bis 1923.

Im gleichen Jahr ließ er sich freiberuflich in Schwerin nieder, wo er 1930 mit seinem Malerfreund Richard Zscheked (1885–1954) eine Malschule gründete. Ersten Unterricht hatte hier der bekannte Schweriner Maler Carl Hinrichs (1903–1990). Facklam war Mitglied der NSDAP.[1] 1939–1945 als Soldat im Zweiten Weltkrieg, kehrte Facklam 1946 aus der Gefangenschaft zurück nach Schwerin.

1963 übersiedelte er aus gesundheitlichen Gründen nach Winkelhaid bei Nürnberg. Er war Mitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Berlin, des Mecklenburgischen Künstlerbundes, des Vereins Schweriner Künstler und der Künstlergenossenschaft Nürnberg. aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 35
a, Holzschnitt
Alice Forstmann-Brass
1903 Libau - 1990 Berlin
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 15
Rufpreis: 120
Schätzpreis: 140 - 160
Alice Forstmann-Brass, 1903 Libau - 1990 Berlin, Malerin und Grafikerin. Mit 19 Jahren begann sie ein Studium an der Kunstakademie in Königsberg, ab 1924 war sie für zwei Jahre an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. In dieser Zeit widmete sie sich besonders der Radierung.

Ihre Darstellungen sind geprägt von der osteuropäischen Kultur, der sie entstammte. Sie zeigen beispielsweise ländliche Motive, Bäuerlichkeit, Bodenständigkeit und jüdisches Leben. Ähnlichkeiten zu Arbeiten von Käthe Kollwitz, die auch Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen war, oder Otto Mueller sind in manchen Werken erkennbar.

Viele von Brasse-Forstmanns Arbeiten haben einen biblischen oder kirchlichen Bezug.

aus Wikipedia
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bild6 Los-Nr.: 36
Rohrwerben, Mischt.
Oskar Kruse-Lietzenburg
1847 - 1919
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 29
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500
Oskar Kruse-Lietzenburg, 1847 Stettin - 1919 Kloster (Insel Hiddensee),

Er schlug zunächst erfolgreich eine kaufmännische Laufbahn ein. 1890 ließ er sich, als Besitzer eines großen Holzhandels, in der Lietzenburger Straße in Berlin-Charlottenburg ein Haus bauen, das er Lietzenburg nannte.

Im Jahr 1889 gab er seinen kaufmännischen Beruf auf, um in Berlin Malerei zu studieren. Bald darauf ging er nach München, wo er von Fritz von Uhde gefördert wurde. 1893 besuchte er die damals deutschlandweit bekannte Künstlerkolonie Dachau. Die dort lebenden Maler orientierten sich vor allem an Pariser Künstlern, so dass er 1894 nach Paris ging, um dort an der Académie Julian zu studieren.

Im gleichen Jahr stellte er unter dem Namen Oskar Kruse-Lietzenburg erstmals seine Werke aus. 1899 wurde Kruse Mitglied der Berliner Secession, einer Gruppe fortschrittlicher Berliner Künstler, die sich vom akademischen Kunstbetrieb abgespalten hatte. In den Jahren 1903 und 1904 unternahm er Reisen nach London und Italien. Studienreisen in Deutschland führten ihn zunächst nach Lohme auf der Insel Rügen, dann weiter auf die Insel Hiddensee. Hiddensee faszinierte ihn so sehr, dass er 1904 im Inselort Kloster eine Jugendstilvilla, seine zweite Lietzenburg bauen ließ. Als er seine väterliche Erbschaft erhalten hatte, nahm er damit sein Vorhaben, auf der Insel eine Künstlerkolonie zu schaffen, in Angriff. Dabei wurde er von seinem Bruder Max Kruse unterstützt, einem Bildhauer, der eigentlich eine Künstlerkolonie am Lago Maggiore geplant hatte. In der Sommerzeit versammelte Oskar Kruse zahlreiche Künstler in der Lietzenburg, wo er sich abends als Erzähler phantasievoller Geschichten hervortat. Die zum Teil grotesken Erzählungen brachten ihm unter den Zuhörern die Bezeichnung Münchhausen ein, während die Inselbewohner ihn Onkel Os nannten.

1919 starb Oskar Kruse in Kloster im Gutshof „Haus am Meer“. Er wurde auf dem Friedhof des Ortes beigesetzt. Sein Bruder und dessen Frau Käthe Kruse führten die Lietzenburg weiter.

Oskar Kruse-Lietzenburg war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. aus wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 37
Sommer, Öl
Anna Gerresheim
1852 - 1921
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 49
Rufpreis: 4000
Schätzpreis: 4500 - 5000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Anna Gerresheim, 1852 Ribnitz - 1921 Ahrenshoop, Malerin,


bild5 Los-Nr.: 38
iin Pommern, Öl
Robert Geßner
1889 - 1973
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 69 x 98
Rufpreis: 1400
Schätzpreis: 1700 - 2000
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Robert Geßner, 1889 Venedig - 1973 Born, Kunstakademie Wien, später in Berlin tätig.in den 30er Jahren weilte er regelmäßig auf dem Darß. 1943, nach dem Verlust der Wohnung und eines Großteils seiner Werke siedelte er nach Born auf dem Darß über. Lit.: KLA


bild5 Los-Nr.: 39
Hiddensee, Aquarell
Ivo Hauptmann
1886 - 1973
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 45
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600
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Ivo Hauptmannn, 1886 Erkner - 1973 Hamburg, 1903 reiste er zum ersten Mal nach Paris und wurde Schüler der Académie Julian. 1903 und 1904 lernte er in Berlin bei Lovis Corinth. Zwischen 1904 und 1909 studierte er an der Kunstakademie Weimar bei Hans Olde, wo er Edvard Munch und Henry van de Velde kennenlernte. Er war Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann.

Von 1909 bis 1912 war er erneut in Paris und studierte an der Académie Ranson. Freundschaften pflegte er mit Rainer Maria Rilke, Auguste Rodin und Paul Signac. er hielt sich häufig auf Hiddensee auf. 1925 zog Hauptmann von Dresden wieder nach Hamburg, wo er die Sezession mitbegründete. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war er im Brotberuf als Kaufmann tätig. Als die Nazis 1933 den Ausschluss der jüdischen Mitglieder der Sezession forderten, setzte er stattdessen die Selbstauflösung des Vereins durch. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Hamburgische Sezession erneut, diesmal als ihr Vorsitzender. 1950 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Akademie der Künste Hamburg. In den Jahren 1955 bis 1965 war er Vize-Präsident der Freien Akademie der Künste und Dozent an der Landeskunstschule am Lerchenfeld. Außerdem war er (ebenfalls von 1955 bis 1965) Dozent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1965 wurde er Ehrenpräsident. aus wikipedia


bild5 Los-Nr.: 40
Dünen, Öl
Karl Hennemann
1884 - 1972
Signatur: Nachl.St.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 21 x 47
Rufpreis: 260
Schätzpreis: 280 - 300
Karl Hennemann., 1884 Waren - 1972 Schwerin, Maler, Grafiker und Holzschneider. 1903 - 1911 Kunstschulen + Akademien in Hamburg, Berlin und München.

Ab 1912 war er in Berlin freiberuflich tätig.[2]

Mehrere Reisen führten Hennemann in die verschiedenen Regionen Deutschlands, nach Skandinavien, in die Schweiz und nach Italien. Die Eindrücke aus der Welt der norwegischen Fjorde wie auch die Alpen wurden von ihm in mehreren Gemälden verewigt. 1918 wurde er Mitglied der Berliner Künstlervereinigung und ab 1920 auch der Freien Vereinigung der Grafiker in Berlin. Ab 1920 beschäftigte er sich zunehmend als Autodidakt auch mit dem Holzschnitt, wobei anfangs wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend waren. Mit geringerem Materialaufwand waren hier bessere Verkaufsaussichten zu erwarten. Dieser Kunstart blieb er bis ins hohe Alter verbunden. Im September 1943 wurde sein Atelier bei einem Bombenangriff zerstört, wobei ein Großteil seiner Arbeiten verbrannte. 1944 wurde er für sein Schaffen mit dem John-Brinckman-Preis geehrt.

Karl Hennemann siedelte nach Schwerin über und bewohnte mit seinem Bruder Hans gemeinsam ein Haus in der Schelfstadt. Er war häufig zu Malaufenthalten auf dem Darss. aus Wikipedia

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