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Auktion am 15. August 2021, 12 Uhr, Hotel Fischerwiege, Am Schifferberg Ahrenshoop


bild1 Los-Nr.: 31
badende Kinder, Gouache
Sella Hasse
1878 - 1963
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 37
Rufpreis: 1000
Schätzpreis: 1400 - 1600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Sella Hasse, auch als Selly Schmidt und unter dem Pseudonym Essa Halles bekannt (1878 in Bitterfeld als Sella Schmidt; 1963 in Berlin), war Malerin und Grafikerin. Sie nahm seit 1896 privaten Zeichenunterricht bei Walter Leistikow und Franz Skarbina sowie ab 1901 bei Lovis Corinth. 1902 begann die Freundschaft mit der zehn Jahre älteren Künstlerin Käthe Kollwitz. 1912 reiste die Künstlerin das erste Mal nach Paris, wo sie die Académie Suisse besuchte.[2]

Seit 1930 wohnte die Künstlerin in Berlin. Im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ im Jahr 1937 wurden 38 ihrer Druckgrafiken von den Nationalsozialisten aus öffentlichen Einrichtungen beschlagnahmt.[3] Von 1943 bis 1945 lebte Sella Hasse im Elsass, danach kehrte sie wieder nach Ost-Berlin zurück. 1962 erhielt sie den Käthe-Kollwitz-Preis. aus wikipedia


bild2 Los-Nr.: 32
Stillleben mt Meeresfrüchten. Öl
Elise Hedinger
1854 - 1923
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 79
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 1000 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elise Neumann Hedinger war als Malerin für ihre Stillleben bekannt. Sie studierte in Deutschland und Frankreich bei Charles Hoguet, Albert Hertel, Eugen Bracht, and Karl Gussow. sie stellte 1893 in Chicago im Womans Building anläßlich der Columbus-Ausstellung aus. aus wikipedia



bild3 Los-Nr.: 33
Darßwald, Aqua.
Helene Hennemann-Bartsch
1885 - 1964
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 51 x 40
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 300 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Helene Hennemann-Bartsch, 1885 - 1964, Malerin.


bild4 Los-Nr.: 34
Kate im Sturm, Mischt.
Carl Hinrichs
1903 - 1990
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 14 x 16
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500

Carl Hinrichs, 1903 Nürnberg - 1990 Schwerin, Erste künstlerische Unterweisungen erhielt er bei dem Schweriner Maler Wilhelm Facklam in dessen Malschule. 1945 wurde Hinrichs freischaffender Künstler. In den Jahren 1950 und 1951 absolvierte er auf Vermittlung des Schriftstellers Ehm Welk eine künstlerische Ausbildung an der Akademie der Künste der DDR in Berlin als Meisterschüler bei Heinrich Ehmsen. Er war Mitglied des Verbandes bildender Künstler und ab 1978 Ehrenmitglied.

Hinrichs malte zumeist mecklenburgische Landschaften und Stillleben, wofür er in Schwerin in den Jahren 1958 (Gemälde: Industrie- und Hafenstadt Wittenberge) und 1963 mit dem Fritz-Reuter-Preis ausgezeichnet wurde. Ab Ende der 1960er Jahre verbrachte er die Sommermonate in Blowatz nahe der Insel Poel. Im Jahr 1989 wurde er Ehrenbürger der Stadt Schwerin. Ein Teil seiner Werke ist heutzutage im Staatlichen Museum in Schwerin ausgestellt. aus wikipedia

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 35
in voller Blüte, Aqua.
Dora Hitz
1856 - 1924
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 55 x 37
Rufpreis: 2000
Schätzpreis: 3000 - 4000
Dora Hitz, 1856 - 1924, Malerin, die vom Symbolismus und vom Impressionismus beeinflusst war. Hitz war Hofmalerin des rumänischen Königshauses und Mitbegründerin der Berliner Secession. Mit dreizehn ging sie nach München, um an der dortigen „Damenmalschule der Frau Staatsrat Weber“ zu studieren.

In München lernte Hitz bei der Kunst- und Industrieausstellung 1876 Elisabeth zu Wied (1843–1916) – durch Heirat mit einem Hohenzollern-Prinzen Königin von Rumänien – kennen. Diese berief sie als Hofmalerin an den rumänischen Königshof. Für den Musiksaal von Schloss Peleș in Sinaia (Karpaten) malte Dora Hitz Wandfresken nach dichterischen Motiven der Königin, die als Literatin unter dem Pseudonym Carmen Sylva bekannt war. Hitz entwarf für sie außerdem Buchschmuck und führte Ölgemälde aus.

Ab 1880 lebte Hitz in Paris, um dort bei Luc-Olivier Merson, Gustave Courtois, Jean-Joseph Benjamin-Constant und Eugène Carrière zu studieren, der sie besonders förderte. 1886/87 kehrte sie für kurze Zeit nach Rumänien zurück. In Paris verbrachte sie viel Zeit mit Eugen Jettel, Otto Thoren, Karl Köpping und lernte Hermann Bahr kennen.  Es folgten Aufenthalte in der Bretagne (1890) und der Normandie (1891/92). 1890 wurde sie als Mitglied in den Salon der „Société des Artistes Français“ aufgenommen; dort wurde sie mit einer Medaille ausgezeichnet. 1891 erhielt sie die Mitgliedschaft in der impressionistischen „Associé du Champs de Mars“, ab 1892 in der „Société Nationale des Beaux Arts“, an deren Ausstellungen sie sich regelmäßig beteiligte. In Belgien war sie Ehrenmitglied in der „Société royale belge des aquarellistes“. Nach einem kurzen Aufenthalt in Dresden (1891) übersiedelte Dora Hitz 1892 nach Berlin, wo sie als Mitglied des „Vereins Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen“ (siehe unten VdBK) Zugang zu großbürgerlichen liberalen Kreisen fand, der ihr viele bedeutende Porträtaufträge verschaffte. Sie gründete 1894 eine Damenmalschule.  Daneben betrieb sie ein Atelier am Lützowplatz am Tiergarten. Sie porträtierte u. a. Margarethe Hauptmann, die Ehefrau des Schriftstellers Gerhart Hauptmann. Mit Käthe Kollwitz verband sie eine Freundschaft.

Von 1892 bis 1921 war sie Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen(VdBK). 1898 war sie Mitglied der Vereinigung der XI, der Vorläufergruppe der Berliner Secession, zu deren Gründungsmitgliedern sie zählte. Als frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes beteiligte sich Dora Hitz 1906 an dessen dritter Jahresausstellung in Weimar mit dem Ölgemälde Portrait von Frau M. H.  – dafür erhielt Hitz noch auf der Ausstellung den Villa-Romana-Preis des DKB und ein Stipendium, verbunden mit einem Aufenthalt in Florenz.  1913 trat sie der „Freien Secession“ bei. Mit Max Beckmann war sie befreundet.

Während des Ersten Weltkrieges bekam die Malerin finanzielle Probleme, sie wurde krank und geriet immer mehr in soziale Isolation. 1924 starb sie in Berlin. aus wikipedia; lit.: Natalie Gutgesell: Dora Hitz, 2019

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bild6 Los-Nr.: 36
an der Ostsee, Öl
Franz Höhne
1892 - 1980
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 47
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600
Franz Höhne, 1892 Bromberg - 1980 Bremen, Maler und Kunsterzieher,

Nach dem Abitur, das er 1913 am Gymnasium in Schneidemühl ablegte, begann er an der Breslauer Akademie eine künstlerische Ausbildung, die durch die Teilnahme am Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1916 unterbrochen wurde.

Nach Fortsetzung seiner künstlerischen Studien sowie einem Philosophiestudium an der Universität Breslau schloss er diese Phase 1918 mit der Zeichenlehrerprüfung ab. Nach anschließendem Besuch der Kunsthochschule in Weimar lebte Höhne zunächst als freischaffender Künstler in Weimar, Dresden und Berlin, in den Jahren 1919 bis 1921 unterbrochen von einer Zeit als Referendar in Beuthen O.S. In Berlin war Höhne im Nebenberuf als Lehrer tätig und machte an der Kunsthochschule sein Examen als Werklehrer. 1928 erfolgte die Übersiedlung nach Barth, wo er bis 1959 als Lehrer am Gymnasium tätig war. Daneben blieb für ihn seine künstlerische Arbeit wesentliches Anliegen. aus wikipedia

 

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bild5 Los-Nr.: 37
Boote im Hafen, Öl
Franz Höhne
1892 - 1980
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 41 x 57
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 600 - 800
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Franz Höhne, siehe Los 36


bild5 Los-Nr.: 38
hohes Ufer b. Wustrow, Aqua.
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 32 x 42
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 500 - 600
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Hedwig Holtz-Sommer, 1901 Berlin - 1970 Wustrow, Sommer erlernte zunächst den Beruf einer Schneiderin, arbeitete als Modezeichnerin und anschließend als selbstständige Schneiderin. Sie studierte von 1927 bis 1929 Malerei an der Hochschule für Bildende Kunst in Weimar bei Hugo Gugg (1878–1956), Fritz Feigler (1889–1948) und Walther Klemm (1883–1957).

Nach dieser Zeit arbeitete sie zunächst vier Jahre in Weimar als Künstlerin. Während eines Ausfluges auf das Fischland, nach Wustrow, lernte sie den Maler Erich Theodor Holtz (1885–1956) kennen, den sie im Jahre 1934 heiratete. Das Fischland – „auf der einen Seite die oft brausende tobende See, auf der anderen der oft tückische Bodden mit seinen böigen Winden und dazwischen ein schmaler Landstreifen, kaum einige Hundert Meter breit“ – wurde ihr in Wustrow zur Heimat. Im Jahre 1941 erhielt sie ein Stipendium der Deutschen Albrecht-Dürer-Stiftung. Nach dem Krieg wird sie Mitglied des Mecklenburgischen Künstlerkollektivs. Wie ihr Malerkollege und Mentor Hans Theo Richter (1902–1969) gehörte sie zu jenen Künstlern, „... die in den folgenden Dezennien nicht nur den Kunstprozeß durch ihr Werk entscheidend mitbestimmen, sondern die auf die verschiedenste Weise beginnen, als Anreger für jüngere Kräfte wirksam zu werden.“ Ihre Motive fand HSH, wie sie später ihre Arbeiten signierte, in ihrer unmittelbaren Umgebung auf dem Fischland.


bild5 Los-Nr.: 39
auf dem Fischland, Aqua
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 39
Rufpreis: 380
Schätzpreis: 500 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Hedwig Holtz-Sommer , 1901 - 1970, siehe Los 38


bild5 Los-Nr.: 40
Hirschkopf, Öl
Max Hünten
1869 - 1936
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: nicht gerahmt
Maße in cm: 37 x 33
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500
Max Hünten, 1869 Düsseldorf - 1936 Zingst, Maler. Der Sohn des deutschen Schlachtenmalers Emil Hünten und der Emilie, geborene Coninx (1835–1917) erlangte seine Ausbildung 1888/1889 an der Kunstakademie Düsseldorf, zuerst in der der „Vorbereitungsklasse“ von Hugo Crola und der „Elementarklasse“ von Heinrich Lauenstein. In den Jahren 1892 bis 1893 folgte seine dortige Schulung in der Malerei in „Ornamentik und Dekoration“ bei Adolf Schill und der „Malklasse“ von Eduard Gebhardt und Arthur Kampf. Außerdem war er Schüler von Georg Oeder. Auch besuchte er die Académie Julian in Paris. Auf seinen Reisen hatte er den Darß kennengelernt und siedelte mit seiner Frau Mary, einer Deutsch-Irin, welche er in Düsseldorf geheiratet hatte, Mitte der 1920er-Jahre nach Zingst um; dort wohnte er in der Schulstraße 2. In dieser Landschaft konnte Max Hünten seinen Leidenschaften, der Jagd und der Malerei, nachgehen. aus wikipedia

 

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