Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Auktion am 1. Januar 2020, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 111
Rosenstrauss, Öl
Franz Triebsch
1870 - 1956
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 55 x 46
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 450 - 500
Triebsch, Franz 1870 Berlin - 1956 Berlin, Akademie Berlin bei Prof. Koner. 1899 Staatspreis der Preußischen Akademie der Künste. 1905 erstmals in Ahrenshoop, wo er 1910 am Schifferberg 11 ein Haus bauen ließ. Alljährlich wohnte er im Sommer dort. Freundschaftliche Beziehungen verbanden ihn mit den Malern H. Eschke, C. Kayser-Eichberg und F. Koch-Gotha. F. Triebsch war hauptsächlihc Portraitmaler - in Ahrenshoop entstanden auch Landschaften. 1941 erblindete er völlig. Sein Berliner Atelier wurde 1943 zerstört. (Lit.: f. Schulz, Künstlerlexikon Ahrenshoop, S. 172 - 173)
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild2 Los-Nr.: 112
Wassermühle, Öl
Theodor Martens
1822 - 1884
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 59
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1100
Theodor Martens, 1822 Wismar - 1884 Portici, Archictektur- und Landschaftsmaler. Akademie Düsseldorf, danach Studienaufenthalt in Paris. 1874 Silbermedaille im Londoner Glaspalast; nahm seinen Wohnsitz in Schwerin. Er gehört zu den ersten reinen Landschaftsmalern - neben C. Malchin - in Mecklenburg. aus Wikipedia
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild3 Los-Nr.: 113
der Angler, Öl
Friedrich Wachenhusen
1859 - 1925
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 29
Rufpreis: 1000
Schätzpreis: 1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Wachenhusen, Friedrich 1859 Schwerin - 1925 Schwerin; Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, Akademie Karlsruhe, Akademie bei Th. Hagen und Akademie Berlin bei Eugen Bracht. Über Weimar fand er zum Impressionismus. Seine Landschaften fanden auf den Großen Kunstausstellungen Anerkennung. 1897 baute er ein Haus am Schifferberg 10 in Ahrenshoop, lebte auch in Schwerin-Görries. Nach 1918 zog er sich nach Schwerin zurück. Lit: Th-B; Künstlerlexikon Ahrenshoop


bild4 Los-Nr.: 114
Schlafende, Mischt.
Emmy Wohlwill-Thomae
1883 - 1961
Signatur monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 33
Rufpreis: 150
Schätzpreis: 180 - 220
Emmy Wohlwill-Thomae, 1883 Hamburg - 1961 Hamburg, Malerin,
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 115
Ruhe, Mischt.
Elisabeth Sittig
1899 - 2001
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 8,5 x 15
Rufpreis: 120
Schätzpreis: 150 - 180

Elisabeth Sittig, 1899 Rödeöheim b. Frankfurt - 2001 Barth, Malerin und Pädagogin. KS Frankfurt, von 1923 - 25 Meisterschülerin bei Brasch. 1939 Übersiedlung nach Barth. aus Wikkipedia

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild6 Los-Nr.: 116
Kinder am Strand, Mischt.
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 32 x 43
Rufpreis: 1800
Schätzpreis: 2200 - 2500
Wolfthorn, Julie (auch Wolf-Thorn, geborene Wolf oder Wolff; * 8. Januar 1864 in Thorn, Westpreußen; † 29. Dezember 1944 im Ghetto Theresienstadt) war eine deutsche Malerin und Grafikerin. Sie wurde unter dem Namen Julie Wolf(f) als Kind einer bürgerlichen jüdischen Familie in Thorn geboren. Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin, nach einem Aufenthalt in Paris kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie jahrzehntelang in der Kurfürstenstraße 50 lebte (das Haus existiert nicht mehr). 1898 wurde sie - als eine von nur vier Frauen - Gründungsmitglied der Berliner Secession. Seit 1898 war sie im "Verein der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin". 1904 heiratete sie den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein. 1905 unterzeichneten Julie Wolfthorn und über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner abgelehnt wurde. 1906 gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft "Verbindung Bildender Künstlerinnen", 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt, 1933 wurde sie mit Fanny Remak aus dem Vorstand ausgeschlossen, die nach England emigrierte. Julie Wolfthorn blieb in Berlin und arbeitete mit dem Kulturbund Deutscher Juden zusammen. 1941 wurde der Kulturbund verboten, die Mitarbeiter verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt.
Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem "68. Alterstransport" in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag.
Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Portraitmalerei bekannt. Sie portraitierte Ida Dehmel, Richard Dehmel, Hedda Eulenberg, Gerhart Hauptmann (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), Gabriele Reuter, die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, die Familie des Architekten Hermann Muthesius, die Ärzte Salomon Neumann und Carl Ludwig Schleich, die Opernsängerin Irmgard Scheffner, viele Schauspielerinnen wie Tilla Durieux oder Carola Neher - und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Lit.: Heike Carstensen, Leben und Werk der Malerin und Graphikerin Julie Wolfhtorn (1864 - 1944). Rekonstruktion eines Künstlerinnenlebens, Tectum Verlag, Marburg 2011, ISBN 978-3-8288-2728-8.; Hedwig Brenner: Jüdische Frauen in der bildenden Kunst II. Konstanz 2004; Beate Spitzmüller: Julie Wolfthorn. In: Britta Jürgs (Hg.): Denn da ist nichts mehr, wie es die Natur gewollt. Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen um 1900. AvivA Verlag, Berlin, 2001, ISBN 3-932338-13-8; S.248-259; Käthe, Paula und der ganze Rest. Ein Nachschlagewerk (Künstlerinnenlexikon), hrsg. v. Verein der Berliner Künstlerinnen e.V., Berlin: Kupfergraben, 1992, S. 185 (Lit.). ISBN 3-89181-411-9
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 117
im Salon, Mischt.
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 23
Rufpreis: 1000
Schätzpreis: 1200 - 1400
Julie Wolfthorn - siehe Los 116
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 118
Frau mit Dutt, Zeichnung
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 30
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1300 - 1500
Julie Wolfthorn - siehe Los 116
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 119
Frau mit Hut, Rötel
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 18
Rufpreis: 1800
Schätzpreis: 2000 - 2200

Julie Wolfthorn - siehe Los 116
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 120
Pferdwagen, Öl
Augusta von Zitzewitz
1880 - 1960
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 80 x 64
Rufpreis: 1300
Schätzpreis: 1500 - 1800
Augusta von Zitzewitz, 1880 - 1960 in Berlin, Künstlerin. Die Berliner Porträtmalerin lebte und arbeitete von 1932 bis 1960 in der Reichsstraße 97 in Berlin. Augusta von Zitzewitz war die Tochter des preußischen Oberleutnants und Flügeladjutanten Coelestin von Zitzewitz und seiner englischen Ehefrau Elise, geborene Köbel. Offenbar mit Unterstützung, vermutlich nicht gegen den Willen der Mutter, begann Auguste 1907 - da Frauen zu dieser Zeit die Ausbildung an Kunstakademien noch verwehrt war - eine Ausbildung beim Verein Berliner Künstlerinnen und wurde - nachdem sie auf Empfehlung von Käthe Kollwitz in Paris moderne Kunst und Künstler kennengelernt hatte - 1914 Mitglied der Berliner Freien Sezession. Sowohl wegen ihrer Heirat mit dem jüdischen Kunsthistoriker Erich Roemer, mit dem sie eine Tochter hatte, wie wegen ihrer eigenen Werke verboten ihr die Nationalsozialisten Arbeit und Ausstellungen. Sie malte aber Porträts unter anderem von Claire Waldoff, Renée Sintenis, Hedwig Heyl und Louise Schröder und hatte 1950 und 1956 ehrende Ausstellungen in Charlottenburg, 1980, 20 Jahre nach ihrem Tod, auch in Kiel. Wikipedia
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

chw UG (haftungsbeschränkt). - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht